First Majestic Silver meldet ein Rekordjahr 2025 mit 15,4 Millionen Unzen Silberproduktion – ein Plus von 84 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch statt weiter auf Volumen zu setzen, schwenkt das Unternehmen nun auf Margenfokus um. Gleichzeitig steht mit der Santo Niño-Ressourcenschätzung ein wichtiger Katalysator unmittelbar bevor.
Gatos-Übernahme als Gamechanger
Verantwortlich für den Produktionssprung war die Übernahme von Gatos Silver für 970 Millionen US-Dollar. Der Deal brachte First Majestic einen 70-prozentigen Anteil am Los Gatos Joint Venture in Mexiko – und kam zur rechten Zeit. Als die Silberproduktion hochfuhr, zogen die Preise stark an. Im dritten Quartal 2025 kletterten die Erlöse um 95 Prozent auf 285,1 Millionen Dollar, der operative Cashflow stieg um 101,6 Millionen Dollar. Ende September stand ein Rekord-Kassenbestand von 568,9 Millionen Dollar in den Büchern.
Von Volumen zu Marge
Für 2026 ändert das Management die Stoßrichtung. Die Produktion soll mit 13,0 bis 14,4 Millionen Unzen Silber und 116.000 bis 129.000 Unzen Gold leicht unter dem Vorjahr liegen. Gleichzeitig verdoppelt First Majestic die Dividende auf zwei Prozent der Quartalsumsätze – ein Signal für das gestiegene Vertrauen in die finanzielle Stabilität.
Parallel investiert das Unternehmen in Kapazitätserweiterungen: Die Anlage in Santa Elena soll auf 3.500 Tonnen pro Tag ausgebaut werden, in Los Gatos ist eine Erhöhung auf 4.000 Tonnen geplant. Die All-in Sustaining Costs werden für 2026 zwischen 26,15 und 27,91 Dollar je Silberäquivalent-Unze erwartet – bei aktuellen Silberpreisen um 84 Dollar verkraftbar.
Santo Niño im Fokus
Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die erste Ressourcenschätzung für die Santo Niño-Entdeckung in Santa Elena, Sonora. Die Mineralisierung erstreckt sich über mehr als 1.200 mal 400 Meter, die Mächtigkeit liegt im Schnitt bei drei bis vier Metern. Die Schätzung soll Ende März im Jahresbericht veröffentlicht werden.
Das Explorationsprogramm 2026 umfasst rund 266.000 Bohrmeter. In Santa Elena sind 78.000 Meter angesetzt, um vermutete Ressourcen bei Santo Niño in angezeigte umzuwandeln und weitere Ziele im Umkreis von zehn Kilometern zu testen.
First Majestic Silver Corp. Aktie Chart
Silberpreis mit hoher Volatilität
Der Silbermarkt zeigte sich zuletzt extrem schwankungsanfällig. Ende Januar durchbrach der Preis kurzzeitig die Marke von 100 Dollar je Unze, stürzte dann aber innerhalb einer Woche von 116,61 auf 70,90 Dollar ab. Aktuell notiert Silber bei rund 84 Dollar – mehr als 50 Dollar über dem Vorjahresniveau. J.P. Morgan Global Research erwartet einen Durchschnittspreis von 81 Dollar für 2026.
Mit dem stärksten Kassenbestand der Firmengeschichte, verdoppelter Dividende und dem anstehenden Santo Niño-Update geht First Majestic in die kommenden Wochen. Das Bohrprogramm soll die Grundlage für eine mögliche Produktionsausweitung 2027 schaffen.
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