First Majestic Silver-Aktie: Panik!

Die Aktie des Silberproduzenten verliert über 17 Prozent, nachdem der Silberpreis stark fällt. Die Panik wurde durch Spekulationen über die künftige US-Zinspolitik ausgelöst.

Auf einen Blick:
  • Silberpreis bricht um über 18 Prozent ein
  • Aktienkurs fällt um 17,2 Prozent
  • Panikreaktion auf möglichen neuen Fed-Chef
  • Zukunft der Zinspolitik bleibt ungewiss

Die Preise für Edelmetalle kannten in den letzten Wochen nur noch die Richtung nach oben. Immer größere Unsicherheiten trieben die Anleger in die Arme von Gold und Silber. Diese Bewegung wurde allerdings am Freitag abrupt gestoppt. Das macht sich auch bei den Aktien der Edelmetallkonzerne bemerkbar. Nachdem der Silberpreis um über 18 Prozent nachgab, knickte die First Majestic Silver-Aktie um 17,2 Prozent ein und landete bei 20,84 US-Dollar.

Unternehmensnachrichten gab es keine zu hören, weshalb die Entwicklung voll und ganz auf die dramatische Entwicklung an den Rohstoffmärkten zurückzuführen ist. Dort reagierten die Marktakteure geradezu panisch auf Donald Trumps Nominierung von Kevin Warsh als möglichen Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell.

Die große Zinsfrage

Warsh sprach sich in der Vergangenheit des Öfteren für höhere Zinsen aus, was die Attraktivität von Gold und Silber potenziell schmälert. An den Märkten geht die Sorge um, dass die erhoffte Beschleunigung bei Zinssenkungen ausbleiben könnte. Zuletzt hielt die Fed am derzeitigen Zinsniveau fest.

Allerdings ist bekannt, dass Trump gerne sinkende Zinsen sehen würde. Daher liegt auch die Vermutung im Raum, dass Warsh diesem Wunsch letztlich Folge leisten wird. Es bleibt aber Unsicherheit und nach einer atemberaubenden Rallye wurden an den Rohstoffmärkten sowie bei First Majestic Silver nun erst einmal Gewinne eingestrichen.

First Majestic Silver Aktie Chart

First Majestic Silver: Zu viel des Guten?

Aus charttechnischer Sicht ist bei First Majestic Silver noch nicht allzu viel passiert. Kassiert wurden mit den gestrigen Abverkäufen vorherige Kurssprünge, die vielleicht etwas über das Ziel hinausschossen. Gleichwohl zeigt sich, dass der anstehende Wechsel in der Chefetage der Fed von den Märkten sehr genau verfolgt wird. Die kommenden Wochen dürften daher weiterhin von wilden Spekulationen und nervösen Marktbewegungen geprägt sein.

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