First Majestic Silver Aktie: Dividende steigt um 217 Prozent

First Majestic Silver steigert Umsatz um 57 Prozent, verfehlt aber die Gewinnerwartungen der Analysten. Rekordliquidität und höhere Dividende stützen die Aktie.

Auf einen Blick:
  • Umsatz steigt auf 415,5 Millionen Dollar
  • Gewinn je Aktie unter Analystenschätzung
  • Rekordliquidität von 1,25 Milliarden Dollar
  • Dividende um 217 Prozent erhöht

Rekord-Liquidität und steile Umsätze sind normalerweise Gründe für eine Party am Parkett. Bei First Majestic Silver ist die Stimmung jedoch getrübt. Trotz eines massiven Erlöswachstums verfehlte der Bergbau-Riese die hohen Hürden der Analysten.

Der Umsatz kletterte um 57 Prozent auf 415,5 Millionen US-Dollar. Höhere realisierte Preise für Gold und Silber trieben dieses Wachstum an. Die Produktion legte in den Minen Santa Elena und La Encantada parallel dazu leicht zu.

Im Ergebnis stehen 109,4 Millionen Dollar Gewinn. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 0,21 Dollar. Marktbeobachter hatten im Schnitt 0,26 Dollar erwartet, was für Ernüchterung sorgte.

Die Kasse ist so voll wie nie zuvor. Das Unternehmen sitzt auf einer Liquidität von rund 1,25 Milliarden Dollar. Ein Teil dieses Kapitals fließt direkt an die Anteilseigner zurück.

Die Quartalsdividende steigt um 217 Prozent auf 0,0152 Dollar je Aktie. Die neue Ausschüttungspolitik zielt nun auf etwa zwei Prozent des Netto-Quartalsumsatzes ab. Zusätzlich kaufte First Majestic für rund 23 Millionen Dollar eigene Aktien zurück.

Strategisch konzentriert sich der Konzern auf seine Expansion. Die Integration der zugekauften Los-Gatos-Mine läuft. In Nevada bereitet das Management den Neustart der Jerritt-Canyon-Mine vor. Die kleinere Del-Toro-Mine wurde indes für bis zu 60 Millionen Dollar verkauft.

An der Börse kam die Bilanz vorerst nicht gut an. Die Aktie verlor rund 2,6 Prozent auf 12,94 Euro. Mit einem RSI von 36,0 nähert sich das Papier technisch einer überverkauften Zone an.

Die prall gefüllte Kasse verschafft First Majestic massiven Spielraum für die Expansionspläne in Nevada und Mexiko. Entscheidend bleibt die Geschwindigkeit, mit der die neuen Projekte ihre volle Kapazität erreichen.

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