Die Aktie von First Majestic Silver legt am heutigen Mittwoch kräftig zu und notiert bei 17,30 €. Mit einem Plus von 8,5 % setzt das Papier seinen positiven Trend fort, der maßgeblich von den starken Ergebnissen des zweiten Quartals sowie neuerlichen institutionellen Käufen getragen wird. Durch den heutigen Zuwachs notiert der Wert nun 15 % über seinem 50-Tage-Durchschnitt.
Starkes zweites Quartal treibt die Bewertung
Das Unternehmen verzeichnete im zweiten Quartal 2026 eine deutliche operative Verbesserung. Der Umsatz stieg auf 415,5 Millionen US-Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 264,2 Millionen US-Dollar erzielt worden waren.
Der Nettogewinn belief sich auf 109,4 Millionen US-Dollar, was einem Ergebnis je Aktie von 0,22 US-Dollar entspricht. Besonders der freie Cashflow überzeugte mit 194,6 Millionen US-Dollar. Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von rund 1,25 Milliarden US-Dollar.
Die Produktion in der ersten Jahreshälfte erreichte insgesamt 7,3 Millionen Unzen Silber-Äquivalent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Silberförderung im zweiten Quartal um 3 %, während der Goldausstoß um 2 % zulegte.
Medienberichten zufolge hob das Management zudem die Produktionsziele für das Gesamtjahr 2026 an. Gleichzeitig wurde das Investitionsbudget für das laufende Jahr auf eine Spanne von 318 Millionen bis 344 Millionen Kanadische Dollar angepasst.
Institutionelle Bewegungen und Dividenden
Neben den operativen Zahlen stützen Kapitalrückzahlungen und Investorenkäufe das Vertrauen. Das Unternehmen schüttet am 31. August eine Quartalsdividende von 0,0152 US-Dollar je Aktie aus; Stichtag für den Erhalt war der vergangene Freitag. Zudem kaufte First Majestic Silver im Rahmen seines Rückkaufprogramms 1,6 Millionen eigene Aktien für 35,82 Millionen Kanadische Dollar zurück.
Auf der Seite der institutionellen Anleger ergab sich ein gemischtes Bild. Während die Alberta Investment Management Corp. gestern Medienberichten zufolge 124.265 Anteile im Wert von etwa 2,1 Millionen US-Dollar erwarb, reduzierten andere Häuser ihre Positionen. Die Royal Bank of Canada halbierte am Freitag ihren Bestand und veräußerte rund 225.935 Aktien. Auch Amundi und NewEdge Advisors LLC verringerten zuletzt ihre Beteiligungen.
Analysten passen Schätzungen an
Die Analysten von Scotiabank reagierten bereits Anfang August auf die aktuelle Entwicklung. Das Haus passte die Gewinnerwartungen für das laufende Jahr auf 0,69 US-Dollar je Aktie an, hob jedoch die Prognose für das Jahr 2027 auf 0,91 US-Dollar an.
Die Einstufung verbleibt auf „Sector Perform“ mit einem Kursziel von 22,50 US-Dollar. Parallel dazu schloss das Unternehmen am 7. August den Verkauf der Silbermine Del Toro an Sierra Madre Gold and Silver für bis zu 60 Millionen US-Dollar ab, was die Fokussierung des Portfolios weiter vorantreibt.
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