Filtronic-Chef Nat Edington hat am 23. Oktober einen Teil seiner durch Optionsausübung erhaltenen Aktien verkauft. Er veräußerte 2.100.000 Papiere zum Preis von jeweils 250p, um den Ausübungspreis sowie damit verbundene Steuern und Kosten zu decken. Sein wirtschaftlich zurechenbarer Aktienbestand stieg nach den Transaktionen dennoch.
Die Filtronic-Aktie verliert heute vorbörslich 8,3%. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Rückgang und Edingtons Verkauf ist nicht belegt.
Beteiligung steigt trotz Teilverkaufs
Nach der Mitteilung übte Edington Optionen auf 4.333.333 Aktien aus. Der anschließende Verkauf umfasste damit nur einen Teil der durch die Ausübung erhaltenen Papiere. Nach Abschluss der Transaktionen belief sich sein wirtschaftlich zurechenbarer Bestand auf 2.347.067 Aktien. Das entsprach nach den Unternehmensangaben ungefähr 1,05%.
Der angegebene Verwendungszweck des Verkaufserlöses umfasst neben dem Ausübungspreis ausdrücklich auch die zugehörigen steuerlichen Verpflichtungen und Kosten. Die Meldung verbindet somit die Optionsausübung mit einem Teilverkauf zur Finanzierung dieser Belastungen.
Filtronic hatte außerdem angekündigt, dass die Zulassung der neuen Stammaktien voraussichtlich am 27. Oktober wirksam werden sollte. Nach dieser Zulassung sollte sich die Gesamtzahl der Stimmrechte auf 224.276.056 belaufen. Die Mitteilung formulierte diesen Schritt als Erwartung.
Geschäftlicher Hintergrund bleibt der SpaceX-Auftrag
Am 16. Oktober berichtete Filtronic über eine Würdigung bei einer Veranstaltung der London Stock Exchange. Das Unternehmen verwies dabei auf sein fortgesetztes Wachstum und jüngste geschäftliche Erfolge.
Dazu zählte der vor rund einem Monat bekannt gewordene Folgeauftrag von SpaceX im Wert von $68,1 Millionen. Filtronic führte ihn bei der Veranstaltung als Beispiel für den kommerziellen Erfolg an. Einen neuen Auftrag oder eine neue Finanzprognose kündigte das Unternehmen mit dieser Mitteilung nicht an.
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