Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Figma hat im ersten Quartal 2026 den Umsatz auf 333,4 Millionen Dollar gesteigert — ein Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und deutlich mehr als die erwarteten 316 Millionen Dollar. Die Aktie quittierte das mit einem nachbörslichen Anstieg von rund elf Prozent auf über 22 Dollar.
Damit tritt Figma dem Narrativ entgegen, das seit Monaten auf dem Kurs lastet: die Angst, dass KI-gestützte Design-Tools das Geschäftsmodell aushöhlen könnten. Gegenüber dem Jahresbeginn hatte die Aktie zeitweise mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren — stärker als der direktere Konkurrent Adobe, dessen Papiere im gleichen Zeitraum rund ein Drittel einbüßten.
Starke Kennzahlen, ein Wermutstropfen
Besonders bemerkenswert ist die Net Dollar Retention von 139 Prozent — der höchste Wert seit mehr als zwei Jahren. Das bedeutet: Bestandskunden geben spürbar mehr aus als zuvor. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, was neun Prozentpunkte über dem bisherigen Konsens liegt. Die Jahresprognose für das Umsatzwachstum 2026 wurde auf 35 Prozent angehoben, nach zuvor etwa 30 Prozent.
Ein Dämpfer bleibt die Bruttomarge. Mit 82,3 Prozent lag sie zwar auf hohem Niveau, fiel aber um 3,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal — zurückzuführen auf gestiegene Kosten im Bereich der KI-Inferenz. Ausgerechnet die Technologie, die als Bedrohung gilt, drückt also gerade auf die Margen.
Analysten bleiben vorsichtig
Piper Sandler hält trotz der starken Zahlen an einer positiven Einschätzung fest, senkte jedoch das Kursziel von 35 auf 30 Dollar — mit Verweis auf gesunkene Bewertungsmultiples im Softwaresektor insgesamt. RBC Capital ging noch einen Schritt weiter und kappte das Ziel auf 28 Dollar, ebenfalls mit Hinweis auf Bewertungsbedenken. Die operative Margenprognose für 2026 wurde hingegen leicht auf 9 Prozent angehoben, getragen von Einsparungen auf der Kostenseite.
Auf GAAP-Basis meldete Figma im ersten Quartal einen Verlust von 0,27 Dollar je Aktie — nach einem Gewinn von 0,02 Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten einen kleinen Gewinn erwartet. Das zeigt: Unter der Haube ist die Profitabilitätsfrage noch nicht gelöst, auch wenn das operative Non-GAAP-Ergebnis besser ausfiel als erwartet.
Die Aktie notiert aktuell bei rund 22 Dollar — weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch von knapp 143 Dollar. Der gestrige Kurssprung zeigt, dass Anleger die Fundamentaldaten wieder stärker gewichten. Ob das für eine nachhaltige Erholung reicht, hängt wesentlich davon ab, wie sich die Margenentwicklung im laufenden Quartal gestaltet.
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