Die Zeit läuft ab. Der Eisenerzproduzent Ferrexpo kämpft um seine Existenz. Seit Anfang Mai ruht der Handel der Papiere an der Londoner Börse. Das Unternehmen braucht dringend frisches Kapital. Ohne eine schnelle Finanzspritze droht das Aus.
Produktion bricht ein
Der Auslöser für die Aussetzung war ein verpasster Termin. Ferrexpo konnte den geprüften Jahresbericht für 2025 nicht fristgerecht vorlegen. Die Wirtschaftsprüfer verweigern ihr Testat. Der Grund: Die Fortführung des Unternehmens ist ohne gesicherte Finanzierung unklar. Parallel dazu leidet das operative Geschäft massiv. Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur drückten die Produktion im ersten Quartal um 72 Prozent nach unten.
Die Kasse leert sich rasant
Die finanziellen Reserven schmelzen. Ende 2024 lagen noch 101 Millionen US-Dollar auf den Konten. Mitte April meldete der Konzern einen drastischen Rückgang auf maximal 20 Millionen Dollar. Das Management schlägt Alarm. Ohne frisches Geld reicht die Liquidität voraussichtlich nur noch bis Ende August.
Alles hängt an 100 Millionen Dollar
Der Vorstand sieht nur einen Ausweg. Eine Kapitalerhöhung von mindestens 100 Millionen Dollar muss her. Nur so kann Ferrexpo die laufenden Verpflichtungen decken und den Betrieb auf Sparflamme aufrechterhalten. Der größte Aktionär Fevamotinico signalisiert Unterstützung. Er hält knapp die Hälfte der Anteile. Seine Zusage ist jedoch an strenge Bedingungen geknüpft.
Für Privatanleger steht alles auf dem Spiel. Scheitert der Finanzierungsplan, droht ihnen der komplette Verlust ihres Investments. In den kommenden Tagen fokussiert sich das Management auf die Verhandlungen mit institutionellen Investoren. Erst wenn die 100-Millionen-Dollar-Spritze vertraglich fixiert ist, können die Prüfer den Jahresbericht absegnen. Das ist die zwingende Voraussetzung, um den Börsenhandel wieder aufzunehmen.
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