Der Anteil der leerverkauften Ferrari-Aktien ist zuletzt spürbar gestiegen. Innerhalb kurzer Zeit legte die Shortquote um mehr als fünf Prozent zu.
Info: Ein Leerverkauf beschreibt eine Strategie, bei der Anleger geliehene Aktien verkaufen, weil sie mit fallenden Kursen rechnen. Sinkt der Preis wie erwartet, kaufen sie die Aktien später günstiger zurück und erzielen daraus einen Gewinn.
Aktuell sind rund 3,97 Millionen Aktien auf fallende Kurse gewettet. Das entspricht etwa 3,5 Prozent der frei handelbaren Anteile. Für Händler bedeutet das: Wer seine Short-Positionen schließen will, bräuchte bei normalem Handelsvolumen fast neun Tage. Das ist ein vergleichsweise langer Zeitraum und kann Druck auf den Markt ausüben.
Ferrari Aktie Chart
Ferrari: Das sagen die Leerverkäufe aus!
Leerverkäufe gelten als Seismograf für die Stimmung an der Börse. Steigt ihre Zahl, wächst oft der Zweifel. Anleger rechnen dann eher mit Problemen oder zumindest mit einer Verschnaufpause beim Kurs.
Heißt das automatisch, dass die Aktie bald abstürzt? Nein. Ein Anstieg der Leerverkäufe ist kein Urteil über die kurzfristige Entwicklung. Er zeigt nur, dass mehr Marktteilnehmer auf sinkende Kurse setzen. Das kann auch taktische Gründe haben.
Im Vergleich zur Konkurrenz wirkt Ferrari trotzdem noch stabil. Der Durchschnitt der Branche liegt deutlich höher. Andere Autobauer oder Luxusmarken stehen stärker unter Beschuss der Shortseller. Ferrari bleibt also unter dem Radar der ganz großen Bären.
Dennoch bleibt die Frage: Warum wächst ausgerechnet jetzt der Zweifel? Anleger sollten genauer hinsehen. Denn wenn mehr Marktteilnehmer gegen Ferrari wetten, steckt oft mehr dahinter als bloßer Zufall.
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