Es läuft überhaupt nicht mehr rund für die Ferrari-Aktie. Seit seinem Allzeithoch im Februar vergangenen Jahres ist der Kurs des italienischen Sportwagenbauers um fast 40 Prozent eingebrochen. Warum meiden Anleger inzwischen die Ferrari-Aktie wie der Teufel das Weihwasser?
Immer noch bullische Banken
Es ist schon erstaunlich. Analysten sind fast durch die Bank bullisch in Bezug auf das Potenzial der Ferrari-Aktie und negative Nachrichten vom Unternehmen gibt es eigentlich auch nicht. Und trotzdem haben die Italiener seit Monaten den Rückwärtsgang an der Börse eingelegt.
Inzwischen kämpft die Ferrari-Aktie mit der 300-Euro-Marke. Das ist weit unterhalb der Kursziele vieler Banken.
Die Deutsche Bank Research sieht den fairen Wert bei 450 Euro. Die kanadische RBC Bank geht von einem Kursziel von 435 Euro aus. Das US-Analysehaus Bernstein Research sieht dieses bei 395 Euro. Und die deutsche Berenberg Bank glaubt an eine Kurssteigerung bis 381 Euro.
Woher kommt die Skepsis?
Hintergrund der negativen Anlegerstimmung kann also nur die Skepsis sein, dass Ferrari große Probleme bei der Transformation zur Elektromobilität haben wird. In der Tat könnten die Auslieferungen des Sportwagenbauers im vierten Quartal 2025 leicht gesunken sein. Zudem dürfte die Einführung zahlreicher neuer Fahrzeugmodelle in den kommenden Quartalen die Kostenstruktur belasten und zu einem Margenrückgang führen.
Trotz aller Skepsis sind die Auftragsbücher der Italiener angabegemäß bis weit ins Jahr 2027 gefüllt. Die Exklusivität von Ferrari ist aufgrund der sehr niedrigen Produktionszahlen zudem so hoch, dass selbst eine geringere Nachfrage nach Elektro-Sportwagen kein Problem darstellen sollte. Für Turnaround-Investoren stellt die Ferrari-Aktie demnach derzeit ein interessantes Investment dar.
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