Auch in der vergangenen Handelswoche konnte die Ferrari-Aktie ihren jüngsten Abwärtstrend nicht stoppen und gab um weitere vier Prozent nach. Zum Wochenschluss fiel der Kurs des italienischen Sportwagenbauers auf ein neues 2-Jahrestief. Gibt es denn eigentlich keine guten Nachrichten mehr von bzw. für Ferrari?
Eine gute und eine schlechte Nachricht
Eigentlich gab es vergangene Woche eine sehr gute Nachricht für Ferrari. US-Präsident Trump gab sich im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos für seine Verhältnisse recht versöhnlich und kündigte an, auf die angedrohten Strafzölle gegen einige europäischen Länder vorerst zu verzichten.
Zwar war Italien, das Heimatland Ferraris, nicht unter den von den USA ins Visier genommenen Ländern. Aber die Handelspolitik der US-Regierung kann sich bekanntermaßen sehr schnell ändern.
Gegen eine Trendwende der Ferrari-Aktie zu steigenden Kursen spricht aktuell das recht hohe Leerverkaufsniveau. Gegenwärtig sind rund 3,5 Prozent der frei handelbaren Aktien an Shortseller verliehen, die damit auf fallende Kurse setzen.
Was macht Ferrari eigentlich zu schaffen?
Es sind im Wesentlichen die unklaren Auswirkungen der Transformation zum Elektroantrieb. Wie kein anderer Autohersteller der Welt wird Ferrari mit High-performance Verbrennungsmotoren verbunden.
Dementsprechend viel haben die Italiener beim Übergang zu E-Motoren zu verlieren. Plötzlich spielen sie mit ihrem Antriebsaggregaten nicht mehr in einer eigenen Liga. Auch andere E-Autobauer, vor allem aus China, produzieren seit längerem bärenstarke Sportwagen mit Elektromotor.
Diese besitzen zwar längst nicht das Markenprestige von Ferrari. Aber es ist trotzdem eine Entwicklung, bei der Ferrari eigentlich nur verlieren kann.
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