Ferrari-Aktie: Jetzt erst recht?

Die Ferrari-Aktie notiert auf einem 52-Wochen-Tief, doch Analysten sehen trotz Kurszielsenkungen weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial für den Luxusautobauer.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert fast 30 Prozent im Jahresvergleich
  • Berenberg und RBC bekräftigen Kaufempfehlungen
  • Kursziele zwischen 381 und 435 Euro genannt
  • Charttechnische Risiken nach Bruch der 300-Euro-Marke

Schon seit einer Weile befindet sich die Ferrari-Aktie im freien Fall. Auf Jahressicht hat der Titel um knappe 30 Prozent abgewertet und just vor dem Wochenende unterhalb von 300 Euro ein neues 52-Wochen-Tief markiert. Zu Handelsschluss am Freitag standen 297,70 Euro auf dem Ticker.

Erstaunlich ist diese Entwicklung angesichts der Tatsache, dass es zuletzt keine schlechten Neuigkeiten zu hören gab. Sicher, mit den Absatzzahlen aus dem Vorjahr gewann der italienische Luxusautobauer keinen Blumentopf. Doch sollte das mittlerweile eigentlich längst verdaut sein. Zudem stehen die Analysten der Aktie noch immer sehr positiv gegenüber.

Comeback-Chance bei Ferrari?

Erst Mitte Dezember bekräftigte die Berenberg Bank ihre Kaufempfehlung für die Ferrari-Aktie. Zwar wurde das Kursziel von 399 auf 381 Euro abgesenkt. Nach den jüngsten Abwertungen ergibt sich nun aber noch immer ein hübsches Aufwärtspotenzial. Es scheint also fast, als würden derzeit frische Einstiegschancen geschmiedet.

Ferrari Aktie Chart

Zu diesem Schluss kommt man auch bei der kanadischen RBC, wo das Kursziel sogar noch auf 435 Euro lautet. Insgesamt scheinen die Analysten sich relativ einig zu sein. Etwas geringere Erwartungen scheinen grundsätzlich angebracht zu sein. Gleichwohl macht es den Eindruck, als hätten die Bären es bereits etwas übertrieben, womit die Markenstärke von Ferrari und noch immer luxuriöse Margen vielleicht verkannt werden.

Alles einsteigen?

Aus charttechnischer Sicher ist das Unterschreiten der 300-Euro-Marke nicht ungefährlich. Schließlich gab es solch niedrigen Kurse seit über zwei Jahren nicht mehr zu sehen und weitere Abwertungen lassen sich kurzfristig nicht ausschließen. Ebenfalls denkbar wäre aber, dass die Käufer genau diese Ausgangslage nutzen werden, um endlich an einer Erholung zu basteln. Ein Einstieg kann daher sehr interessant sein, ist aber leider mit keiner Erfolgsgarantie verbunden.

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