Fermi Aktie: Neugebauer gegen 5/50-Regel mit Familienangebot

Ex-CEO Neugebauer bietet private Lösung zur REIT-Konformität an, um drohende Aktienverwässerung bei Fermi abzuwenden.

Auf einen Blick:
  • Familienangebot zur REIT-Regel-Einhaltung
  • Vorstand warnt vor Steuerrisiko durch Großaktionär
  • Caddis Capital unterstützt Fermi-2.0-Strategie
  • Aktie erholt sich um fast neun Prozent

Toby Neugebauer will seinen Einfluss bei Fermi nicht kampflos aufgeben. Der ehemalige CEO und Großaktionär schlägt eine private Lösung vor, um die regulatorischen Hürden für den geplanten Real Estate Investment Trust (REIT) zu nehmen. Damit reagiert er auf Versuche des Vorstands, seine Machtposition zu beschneiden.

Streit um die 5/50-Regel

Der Konflikt dreht sich um die sogenannte „5/50-Regel“. Diese verbietet REITs, dass fünf oder weniger Personen mehr als die Hälfte der Aktien halten. Neugebauer besitzt rund 40 Prozent der Anteile. Der Vorstand warnte zuletzt, dass dieser hohe Anteil die steuerliche Einstufung als REIT gefährde.

Das Management könnte eine Zwangsrücknahme von Aktien nutzen. Dies würde Neugebauers Stimmrechte massiv reduzieren. Der Ex-Chef kontert nun mit einem Angebot seiner Familie. Er verspricht „Großzügigkeit“, um die Konformität für die Steuerjahre 2025 oder 2026 sicherzustellen. So will er eine drohende Verwässerung seiner Anteile verhindern.

Rückendeckung für den Vorstand

Die aktuelle Führung verfolgt unter dem Namen „Fermi 2.0“ eine neue Strategie. Dabei erhält sie Rückendeckung von Caddis Capital. Der zweitgrößte Aktionär hält 9,3 Prozent der Anteile. Der Vorstand verweist auf den Kursverfall von über 80 Prozent während Neugebauers Amtszeit. Dies rechtfertige die Neuausrichtung auf eine infrastrukturintensive Strategie.

Das Kernstück dieser Strategie ist „Project Matador“. Der geplante Energie-Campus für KI-Anwendungen soll eine Leistung von 11 Gigawatt erreichen. Das Projekt verfügt über eine gesicherte Finanzierung von rund 285 Millionen US-Dollar.

Die Aktie legte heute um fast 9 Prozent auf 4,86 Euro zu. Dennoch notiert das Papier weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 25,63 Euro.

Im Laufe der Woche folgen die Zahlen für das erste Quartal 2026. Analysten erwarten einen Verlust von 0,06 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von etwa 4,1 Millionen US-Dollar. Die Ergebnisse werden zeigen, ob die operative Entwicklung mit den strategischen Ambitionen Schritt halten kann.

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