FICO liefert Zahlen, die eigentlich für Euphorie sorgen müssten. Der Spezialist für Kredit-Scores steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal 2026 um fast 40 Prozent. Parallel dazu kletterte der Nettogewinn um 63 Prozent.
Wachstumsmotor Kredit-Scores
Der Umsatz erreichte 691,7 Millionen Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten deutlich. Besonders das Segment Scores glänzte mit einem Erlösplus von 60 Prozent.
Das Geschäft mit Hypothekenkrediten trieb diese Entwicklung massiv voran. Die Einnahmen in diesem Bereich verdoppelten sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu. Preiserhöhungen stützten dieses Ergebnis zusätzlich.
Indes wuchs auch die Software-Sparte kräftig. Hier legten die Umsätze um 54 Prozent zu. Das Management nutzt die starke Marktposition, um die Profitabilität weiter zu steigern.
Skepsis trotz angehobener Prognose
FICO hob die Ziele für das Gesamtjahr an. Der Konzern erwartet nun ein Umsatzwachstum von 23 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll um 35 Prozent steigen.
Anleger reagieren dennoch vorsichtig. Die Aktie notiert aktuell bei 943 Euro. Seit Jahresbeginn verlor das Papier rund 33 Prozent an Wert.
Ein Grund für die Volatilität ist der neue Wettbewerb. Die US-Behörden lassen alternative Scoring-Modelle für staatlich geförderte Hypotheken zu. FICO betont jedoch die bisher geringe Akzeptanz dieser Konkurrenzprodukte.
Ende Juli oder Anfang August veröffentlicht das Unternehmen die nächsten Ergebnisse. Diese Berichte werden zeigen, wie stabil die Marktanteile gegen den neuen Wettbewerber VantageScore bleiben.
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