Facc lässt die Krise der Luftfahrt endgültig hinter sich. Die Aktie kletterte am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 17,36 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus damit auf über 50 Prozent.
Fokus auf Drohnen und Senkrechtstarter
Die Fantasie am Markt speist sich aus mehr als nur klassischen Flugzeugteilen. FACC liefert inzwischen Schlüsselkomponenten für elektrische Senkrechtstarter (eVTOLs) und Logistikdrohnen. Partnerschaften mit Branchengrößen wie Archer Aviation und Eve Air Mobility festigen diese Position. Das Know-how im Kohlenfaser-Leichtbau macht die Oberösterreicher zum begehrten Ausrüster für die neue Mobilität.
Effizienzprogramm CORE zeigt Wirkung
Parallel dazu trägt der interne Umbau Früchte. Das operative Ergebnis (EBIT) verdoppelte sich im ersten Quartal 2026 auf 9,7 Millionen Euro. Der Umsatz stieg derweil auf 258,2 Millionen Euro.
Das entspricht einem Plus von knapp 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Effizienzprogramm „CORE“ fängt die gestiegenen Kosten für Personal und Energie erfolgreich ab. Die EBIT-Marge verbesserte sich dadurch von 1,9 auf 3,7 Prozent.
Volle Auftragsbücher und Dividende
Die langfristige Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen bei Airbus und Boeing stützt das Kerngeschäft. Aktionäre profitieren zudem von der operativen Erholung. Die Hauptversammlung beschloss eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie für das vergangene Jahr.
Die Auszahlung erfolgt bereits Anfang Juni. Anleger behalten jedoch den RSI-Wert von 82 im Blick. Dieser signalisiert kurzfristig eine stark überkaufte Lage nach der Rallye der letzten zwölf Monate.
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