Facc beendet die fünfjährige Dividendenpause. Der Luftfahrtzulieferer schlägt für das Geschäftsjahr 2025 eine Ausschüttung von 0,10 Euro je Aktie vor. Das Management setzt damit ein klares Signal für den finanziellen Aufstieg des Konzerns.
Umsatz und Gewinn ziehen an
Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 984,4 Millionen Euro. Die Dynamik hält an. Im ersten Quartal 2026 kletterten die Erlöse im Jahresvergleich um knapp 12 Prozent auf 258,2 Millionen Euro.
Parallel dazu verbesserte sich die Profitabilität deutlich. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg von 4,3 Millionen auf 9,7 Millionen Euro. Dieser Sprung zeigt, dass die Sparmaßnahmen und Prozessoptimierungen greifen.
Analysten rechnen mit Steigerung
Marktbeobachter erwarten für die kommenden Jahre noch höhere Ausschüttungen. Die Prognose für 2026 liegt aktuell bei 0,18 Euro je Aktie. Kein Wunder. Die gute Auftragslage stützt diese Erwartungen.
Bis zum Jahr 2028 halten Experten eine weitere Steigerung auf 0,39 Euro für möglich. Hinzu kommt das Vertrauen der Investoren in die neue Bilanzstruktur des Zulieferers.
An der Börse wird dieser Kurswechsel bereits honoriert. Die Aktie legte innerhalb der letzten 12 Monate um fast 168 Prozent zu. Zuletzt notierte das Papier bei 18,94 Euro.
Aktie nahe am Rekordhoch
Der Kurs bewegt sich damit in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 19,12 Euro. Dieser Wert wurde erst am 3. Juli 2026 markiert. Der Abstand zum langfristigen Durchschnitt von 12,55 Euro unterstreicht die Stärke des Aufwärtstrends.
Die Volatilität bleibt mit rund 48 Prozent jedoch auf einem erhöhten Niveau. Das spiegelt die typischen Schwankungen in der Luftfahrtbranche wider.
FACC muss in den kommenden Wochen beweisen, dass die operative Stärke im harten Wettbewerb anhält. Gelingt es dem Management, das Momentum beizubehalten, könnten die ambitionierten Gewinnziele für 2026 die Basis für weitere Kurszuwächse bilden.
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