Der Luftfahrtzulieferer Facc blickt auf das erfolgreichste Jahr seiner Konzerngeschichte zurück. Mit einem zweistelligen Umsatzwachstum und einer deutlichen Steigerung der operativen Ertragskraft im Rücken markierte das Papier zur Wochenmitte ein neues Fünf-Jahres-Hoch. Kann das Unternehmen diesen Aufwärtstrend trotz angespannter globaler Lieferketten im neuen Jahr verteidigen?
Effizienzprogramm steigert Profitabilität
Das Geschäftsjahr 2025 markierte für den Konzern einen operativen Wendepunkt. Der Umsatz kletterte um 11,3 Prozent auf 984,4 Millionen Euro. Noch deutlicher fiel der Zuwachs beim operativen Ergebnis (EBIT) aus, das um fast die Hälfte auf 42,3 Millionen Euro nach oben schnellte. Damit verbesserte sich die EBIT-Marge spürbar von 3,2 auf 4,3 Prozent.
Verantwortlich für diesen Sprung war vor allem das seit Ende 2024 umgesetzte Effizienzprogramm „CORE“. Durch optimierte Prozesse und Skaleneffekte am neuen Standort in Kroatien gelang es, die steigenden Personal- und Energiekosten am Stammsitz in Österreich zu kompensieren. Dass die Belegschaft mit 3.907 Vollzeitstellen trotz des deutlichen Wachstums nahezu stabil blieb, unterstreicht die gesteigerte Produktivität des Zulieferers.
Konservativer Ausblick für 2026
Für das laufende Jahr bleibt das Management vorsichtig optimistisch. Angesichts der weltweit knappen Verfügbarkeit kritischer Flugzeugsysteme, insbesondere bei Triebwerken, kalkuliert Facc für 2026 mit einem Umsatzplus zwischen 5 und 15 Prozent. Die weitere Umsetzung der internen Sparmaßnahmen soll dabei helfen, die Gewinnspanne sukzessive weiter auszubauen.
Aktie auf neuem 52-Wochen-Hoch
Die Anleger reagierten am Markt mit deutlicher Kaufdynamik auf die vorläufigen Zahlen. Am heutigen Donnerstag legte der Kurs um 5,71 Prozent zu und erreichte mit 14,82 Euro einen neuen Höchststand innerhalb der letzten 52 Wochen. Damit notiert das Papier nur noch knapp unter dem jüngst von Analysten der Oddo BHF ausgegebenen Kursziel von 15,50 Euro.
Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus damit bereits auf rund 28,4 Prozent. Die nächste charttechnische Bewährungsprobe steht am 25. März an, wenn Facc den vollständigen, geprüften Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht und damit die finale Datenbasis für das laufende Turnaround-Jahr liefert.
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