Die nächste Flugzeuggeneration kommt nach Aussage von FACC-CEO Robert Machtlinger später als noch vor einem Jahr erwartet. In einem Interview am Mittwoch erläuterte er außerdem den Ausbau des Drohnengeschäfts sowie die Fertigung in Kroatien und Indien. Die Facc-Aktie verlor am Freitag 2,1%.
Machtlinger erläutert Ausbaupläne
Machtlinger ging in dem Interview auch auf die geplanten Investitionen des Unternehmens ein. FACC hatte vor gut drei Wochen ein Investitionsprogramm angekündigt: Bis 2030 plant das Unternehmen, rund 350 Millionen Euro für neue Technologien und zusätzliche Kapazitäten einzusetzen.
Ein Teil dieses Programms entfällt auf ein neues Werk in St. Martin im Innkreis. Medienberichten zufolge sind dafür rund 120 Millionen Euro vorgesehen. Mit dem geplanten Werk soll sich die Kapazität für großflächige Strukturbauteile an diesem Standort verdoppeln.
Der Baubeginn ist für Ende 2026 geplant. Für die Inbetriebnahme sieht FACC Mitte 2028 vor. Damit reicht der Zeitplan für das neue Werk über den vorgesehenen Baustart hinaus bis zur geplanten Aufnahme des Betriebs.
Neben diesen Investitionsvorhaben sprach Machtlinger über den geplanten Ausbau des Drohnengeschäfts. Auch die Fertigung in Kroatien und Indien gehörte zu den Themen seiner Erläuterungen zur weiteren Entwicklung des Unternehmens.
Schwächerer Handel in Wien
Am Freitag gehörte FACC zu den schwächeren Werten im ATX Prime. Der Schlusskurs lag bei 12,96 €. Zugleich verzeichnete der Wiener Aktienmarkt Verluste; auch das europäische Börsenumfeld wurde in der Berichterstattung als schwach beschrieben. Ein direkter Zusammenhang zwischen diesem Umfeld und der Bewegung der FACC-Aktie wurde dabei nicht hergestellt.
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