Facc Aktie: Erste Milliarde Euro in Reichweite

Der Luftfahrtzulieferer Facc peilt dank starkem Halbjahr erstmals eine Milliarde Euro Umsatz an und hebt die Jahresziele für Wachstum und Marge an.

Auf einen Blick:
  • Erstmals Milliardenumsatz als Ziel
  • Umsatzprognose auf 10 bis 15 Prozent angehoben
  • Operatives Ergebnis steigt um 38 Prozent
  • Neues Werk in St. Martin geplant

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer Facc blickt auf ein wachstumsstarkes Jahr und peilt erstmals in der Konzerngeschichte die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro an.

Wie das Unternehmen im Rahmen einer Prognoseanhebung mitteilte, wird für das Gesamtjahr 2026 ein Erlöswachstum zwischen 10 % und 15 % erwartet. Parallel dazu konkretisierte das Management die Zielsetzung für die operative Marge (EBIT-Marge), die nun in einer Spanne von 5,25 % bis 6,25 % prognostiziert wird.

Deutliche Ergebnisverbesserung im ersten Halbjahr

Grundlage für den Optimismus sind die am vergangenen Mittwoch vorgelegten Geschäftszahlen für die ersten sechs Monate des laufenden Jahres. Demnach steigerte der Konzern seinen Umsatz um 8,6 % auf 526,3 Millionen Euro. Besonders deutlich fiel das Plus beim operativen Ergebnis (EBIT) aus, das um 38 % auf 25,3 Millionen Euro zulegte. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 4,8 %, nach einem niedrigeren Niveau im Vorjahreszeitraum.

Neben der rein operativen Entwicklung verbesserte sich auch die finanzielle Stabilität des Unternehmens. Der Free Cashflow kletterte im ersten Halbjahr um 54 % auf 48,9 Millionen Euro. Zeitgleich gelang es der Facc-Gruppe, die Nettoverschuldung im Berichtszeitraum von zuvor 218,7 Millionen Euro auf 182,7 Millionen Euro zurückzuführen. Diese Entwicklung unterstreicht die Effizienzsteigerungen in den globalen Fertigungsprozessen des Zulieferers.

Ausbau der Kapazitäten in Österreich und Indien

Um die steigenden Abrufe der großen Flugzeughersteller, insbesondere in den Bereichen Aerostructures und Cabin Interiors, bedienen zu können, investiert Facc massiv in den Ausbau der Infrastruktur.

Laut einer Meldung der APA ist am Standort St. Martin ein neues High-Tech-Produktionswerk geplant, wofür ein Investitionsvolumen von 120 Millionen Euro vorgesehen ist. Die Erweiterung soll sicherstellen, dass die Kapazitäten mit den langfristigen Lieferverträgen des Konzerns Schritt halten.

Parallel dazu treibt das Management die Internationalisierung der Lieferkette voran. Medienberichten zufolge wird die Fertigungspartnerschaft mit dem indischen Spezialisten Kineco Aerospace erweitert.

Für den gemeinsamen Kunden Airbus sollen künftig mehrere tausend Bauteile pro Jahr in Indien gefertigt werden, wobei der Serienstart für Ende 2027 ins Auge gefasst wird. Zur technischen Planung und Qualitätsüberwachung vor Ort wurde der Standort FACC India in Pune bereits auf 130 Beschäftigte ausgebaut.

Die positive operative Dynamik spiegelt sich auch im Kursverlauf wider. Das Papier notiert aktuell bei 16,06 Euro, was einem Plus von 3,8 % am heutigen Handelstag entspricht. Seit Jahresbeginn konnte die Aktie bereits um 41 % zulegen, womit sie zu den stärksten Werten ihres Sektors zählt.

Die Mehrheit der Anteile verbleibt unterdessen in festen Händen: Der Hauptaktionär AVIC kontrolliert weiterhin rund 55,5 % der Stimmrechte, während sich der Rest im Streubesitz befindet.

Facc-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Facc-Analyse vom 26. August liefert die Antwort:

Die neusten Facc-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Facc-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Facc: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)