Facc hat einen Lauf. Die Aktie kratzt am 52-Wochen-Hoch, während das Management in Österreich massiv investiert. Ein Investoren-Webinar rückt den Zulieferer heute ins Rampenlicht. Dort wird das Unternehmen als Hidden Champion des Marktes präsentiert.
Strategischer Ausbau in Österreich
Facc fertigt Leichtbau-Komponenten für Flugzeughersteller weltweit. Das Geschäft mit Faserverbundsystemen brummt. Bis 2030 fließen rund 350 Millionen Euro in neue Technologien und Standorte.
Ein neues Werk in Oberösterreich bildet das Herzstück der Strategie. Das Unternehmen investiert 120 Millionen Euro in den Standort St. Martin. Das Ziel: die Verdopplung der Produktionskapazitäten für große Bauteile.
Die Produktion startet voraussichtlich Mitte 2028. Facc plant außerdem, bis 2030 rund 300 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das Management setzt dabei auch auf Drohnen und Raumfahrt.
Rekordzahlen stützen den Kurs
Die jüngsten Zahlen untermauern den Aufwärtstrend. Im Geschäftsjahr 2025 stieg der Umsatz auf 984,4 Millionen Euro. Das operative Ergebnis kletterte parallel dazu um fast 50 Prozent.
Im ersten Quartal 2026 hielt das Tempo an. Facc steigerte den Umsatz auf 258,2 Millionen Euro. Der operative Gewinn verdoppelte sich nahezu auf 9,7 Millionen Euro.
Die Aktie reagiert mit einem Sprung von 4,15 Prozent auf 18,06 Euro. Damit notiert das Papier nur knapp unter dem heutigen Jahreshoch von 18,40 Euro.
Seit Jahresbeginn summiert sich das Plus auf 56,50 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten kletterte der Kurs sogar um über 167 Prozent.
Facc nutzt den Rückenwind der Luftfahrtbranche konsequent aus. Die massiven Investitionen sichern die Marktposition für die nächsten Jahre. Anleger blicken nun auf die termingerechte Umsetzung der Bauprojekte.
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