ExxonMobil-Aktie: Verhaltene Bullen!

Der Ölkonzern profitiert zwar von höheren Rohölpreisen, doch steigende Transportkosten und Unsicherheiten dämpfen die Kursentwicklung. Die Aktie bleibt unter ihrem Jahreshoch.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs profitiert von geopolitischen Spannungen
  • Steigende Transportkosten relativieren Ölpreisgewinne
  • Kurs bleibt deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch
  • Anleger bewerten Preisrallye als eingepreist

Es ließ sich durchaus beobachten, dass die ExxonMobil-Aktie vom Kriegsausbruch im Nahen Osten profitieren konnte. Das liegt auch nahe, da steigende Ölpreise dem Konzern natürlich erstmal in die Hände spielen. Doch blanke Euphorie ließ sich in dieser Woche nicht unbedingt beobachten. Der Kurs landete zum Wochenende bei 151,21 US-Dollar und damit noch unter dem 52-Wochen-Hoch bei 159,61 Dollar.

Es lässt sich nicht genau der Finger darauf zeigen, was die Bullen noch zurückhalten mag. Ein Faktor könnte sein, dass die ExxonMobil-Aktie bereits einen starken Lauf hinter sich hat und die Anleger höhere Ölpreise als eingepreist ansehen. Dazu kommt zudem, dass auch für ExxonMobil das Leben nicht unbedingt einfacher wird.

Die Kosten steigen für ExxonMobil

Bedingt durch die Sperrung der Straße von Hormus muss das Unternehmen zuweilen Umwege in Kauf nehmen. Das betrifft insbesondere den Transport in Richtung Asien. Medienberichten zufolge steigen die Transportkosten in einigen Fällen erheblich an, was höhere Ölpreise schnell wieder relativiert.

Exxon Mobil Aktie Chart

Sollten die Preise allerdings weiter steigen, dürften die Bullen darüber recht großzügig hinwegsehen. Darin liegt allerdings ebenfalls ein potenzieller Dämpfer für den Aktienkurs. Mancher Marktakteur mag damit rechnen, dass die Preisspitzen beim Öl nur von kurzer Dauer sind, weshalb die Käufer sich noch ein wenig zurückhaltend zeigen.

Blick nach vorn

Für die ExxonMobil-Aktie kommt es vor allem darauf an, wie weit die Ölpreise noch steigen mögen und wie nachhaltig diese Entwicklung sein mag. Solange im Nahen Osten weitgehend Chaos herrscht und ein Ende des Konflikts sich nicht abzeichnet, scheint sich kaum jemand an eine Prognose heranzuwagen. Die Entwicklungen sind potenzielle kurssteigernd für Ölkonzerne, kommen aber eben auch mit dem einen oder anderen Haken daher.

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