ExxonMobil-Aktie: Kreml verlängert Verkaufsfrist für Sakhalin-Projekt!

Russland gewährt ExxonMobil mehr Zeit für den Verkauf seiner Beteiligung am Ölprojekt Sakhalin-1.

Auf einen Blick:
  • Putin verlängert Verkaufsfrist für Sakhalin-1-Beteiligung bis Januar 2027
  • ExxonMobil muss sich weiterhin von russischem Ölförderprojekt trennen
  • Politische Spannungen erschweren Verkaufsprozess seit Jahren
  • Unsichere Marktbedingungen für russische Energieanlagen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Frist für den Verkauf der ExxonMobil-Beteiligung am Ölförderprojekt Sakhalin-1 bis zum 1. Januar 2027 verlängert. Das berichtet Reuters unter Berufung auf ein heute veröffentlichtes Dekret. Der US-Ölkonzern erhält damit zusätzlichen Spielraum, um seine russischen Vermögenswerte zu veräußern.

Der Schritt unterstreicht, wie schwierig der Rückzug westlicher Unternehmen aus Russland weiterhin ist. ExxonMobil hatte den Ausstieg aus dem Projekt bereits vor Jahren angekündigt, doch die politischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen haben solche Transaktionen deutlich komplizierter gemacht.

Sakhalin-1 bleibt ein politisch aufgeladenes Projekt

Sakhalin-1 vor der Pazifikküste Russlands galt lange als bedeutende Kooperation zwischen westlichen und russischen Energiekonzernen. ExxonMobil hielt dort eine wesentliche Beteiligung und fungierte als Betreiber. Seit der Eskalation der geopolitischen Lage haben sich die Bedingungen für solche Partnerschaften jedoch grundlegend verändert.

Offenbar reichte die bisherige Frist nicht aus, um einen Käufer zu finden. Für westliche Investoren ist der russische Energiesektor derzeit kaum zugänglich, während mögliche russische oder asiatische Interessenten aus verschiedenen Gründen zögern könnten. Mit der Verlängerung bis 2027 wächst der zeitliche Puffer für Gespräche und eine Abwicklung.

Ungewisse Konditionen für den Ausstieg

Für ExxonMobil ist die Fristverlängerung ambivalent: Der Verkaufsdruck bleibt bestehen, gleichzeitig ist weiterhin unklar, zu welchen Bedingungen ein geordneter Rückzug überhaupt möglich ist. Andere westliche Unternehmen mussten sich bei der Trennung von russischen Beteiligungen teils auf erhebliche Abschläge einlassen.

Damit bleibt auch die Frage nach der Bewertung solcher Assets schwierig. Anleger dürften verfolgen, wie sich der Prozess weiterentwickelt und welche finanziellen Folgen daraus für ExxonMobil entstehen. Politische Risiken bleiben dabei der zentrale Unsicherheitsfaktor.

Exxon Mobil-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Exxon Mobil-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Exxon Mobil-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Exxon Mobil-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Exxon Mobil: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)