EVS Broadcast: Umsatzprognose um 25 Millionen gekürzt

Symbolbild, KI-generiert

Schwache Septemberaufträge drücken den Umsatzausblick; rund ein Viertel der geplanten Abschlüsse im vierten Quartal verschiebt sich auf 2027.

Auf einen Blick:
  • Neue Umsatzspanne: 190 bis 205 Millionen Euro
  • Zuvor waren 220 bis 240 Millionen Euro erwartet
  • Rund 25 Prozent der Pipeline rutschen nach 2027
  • Aktualisierte Profitabilitätsprognose folgt im November

Eine deutliche Korrektur der Jahresziele hat die Aktien von EVS Broadcast Equipment am heutigen Donnerstag massiv unter Druck gesetzt. Auslöser des Einbruchs ist eine am gestrigen Mittwoch vorgelegte Senkung der Umsatzprognose für das Gesamtjahr, die das Unternehmen mit einer spürbaren Zurückhaltung auf Kundenseite begründete.

Schwacher Auftragseingang bremst das Geschäft

Wie das Unternehmen mitteilte, rechnet das Management für das Gesamtjahr nun nur noch mit Erlösen in einer Spanne von 190 bis 205 Millionen Euro. Zuvor war EVS von einem Jahresumsatz zwischen 220 und 240 Millionen Euro ausgegangen.

Hauptursache für den Rückschlag war die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Monat: Der Auftragseingang im September blieb nach Angaben der Gesellschaft deutlich hinter den Erwartungen zurück. Viele Kunden zögerten bei ihren Investitionsentscheidungen merklich länger als zuvor angenommen. Zudem führten Budgetbeschränkungen bei Auftraggebern dazu, dass geplante Projekte gänzlich abgesagt wurden.

Verschiebungen ins Folgejahr belasten Margen

Die veränderten Rahmenbedingungen wirken sich auch auf die kommenden Monate aus. Nach Angaben von EVS verschieben sich rund 25 Prozent der Auftragspipeline, deren Abschluss ursprünglich für das vierte Quartal vorgesehen war, in das Jahr 2027.

Der geringere Umsatz wird zudem die Ertragskraft schmälern. Das Unternehmen stellte klar, dass sich die revidierte Spanne voraussichtlich negativ auf die Profitabilität für das Gesamtjahr auswirken wird.

Neuer Ausblick zur Profitabilität im November

Genauere Angaben zu den finanziellen Folgen und den Margen stehen vorerst noch aus. EVS kündigte an, die Prognose für die Profitabilität im Rahmen des nächsten regulären Zwischenberichts zu aktualisieren. Erst mit diesen detaillierten Zwischenergebnissen wird für Anleger erkennbar, wie tief die Einschnitte beim operativen Ergebnis für das laufende Geschäftsjahr tatsächlich ausfallen.

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