Die Evonik-Aktie bekommt dieser Tage neuen Aufwind. Nachdem der Kurs des deutschen Chemiekonzerns bereits in den letzten fünf Handelstagen um fast zehn Prozent zulegte, geht es am Freitag um weitere sechs Prozent nach oben. Was befeuert die Evonik-Aktie momentan so stark?
Drei Kurstreiber
Die Evonik-Aktie profitiert gegenwärtig von einer Kombination aus operativen Erfolgen, geopolitischen Verschiebungen und positiven Analystenstimmen.
Der wichtigste fundamentale Treiber ist eine Verknappung bei sogenannten C4-Chemikalien (Vorprodukte für Kunststoffe und Kraftstoffe) sowie beim Tierfuttereiweiß Methionin. Aufgrund logistischer Probleme, unter anderem durch die Blockade der Straße von Hormus und Produktionsausfällen in Asien ist das Angebot am Weltmarkt knapp.
Da Evonik über Produktionsstätten außerhalb der Krisenregionen verfügt, kann der Konzern die nun deutlich steigenden Verkaufspreise in Europa und den USA nutzen. Dies stärkt die Margen im Kerngeschäft massiv.
Zudem honoriert die Börse, dass Evonik-Chef Kullmann seinen Sparkurs konsequent umsetzt. Das Programm zur Straffung der Hierarchien und zum Abbau von bis zu 2.000 Stellen zeigt erste Früchte in der Kostenstruktur. Der geplante Verkauf oder die Verselbstständigung von Randbereichen (wie der Chemieparksparte Syneqt) wird vom Markt als Schritt hin zu einem reineren Spezialchemieprofil gewertet.
Banken heben den Daumen
Nicht zuletzt geben neue positive Analystenvoten der Evonik-Aktie Aufwind. Mehrere große Investmentbanken haben ihre Einschätzungen in den letzten Tagen nach oben korrigiert. Zuletzt hob die Investmentbank Morgan Stanley ihr Kursziel auf 18 Euro an.
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