Auch der deutsche Spezialchemie-Konzern Evonik ist in der wachstumsstarken Raumfahrt engagiert. Kürzlich beschrieb das Unternehmen in einem interessanten Blogbeitrag seinen Beitrag zu diesem Mega-Markt. Demnach spielt Evonik mit seinem hochkonzentrierten Wasserstoffperoxid‑Treibstoff PROPULSE eine zentrale Rolle in der Entwicklung nachhaltiger Raketenantriebe.
Evonik-Aktie: Chemiekonzern liefert günstigeren und nachhaltigeren Treibstoff für Raketen
PROPULSE dient als umweltverträglicher Oxidator für Hybridraketen und Satellitenantriebe: Bei der Zersetzung entstehen lediglich Wasser, Sauerstoff und Energie, keine giftigen Rückstände.
Evonik arbeitet in mehreren europäischen Forschungsprojekten mit – darunter HYPROGEO und aktuell ENVOL, einem Konsortium aus sieben Ländern, das ein neues Hybridraketensystem für Kleinsatelliten (bis 500 kg) entwickelt. Evonik liefert nicht nur den Treibstoff, sondern übernimmt auch Materialprüfungen, unterstützt beim sicheren Umgang damit und bietet technische Beratung an.
Auch das Deutsche Zentrum für Luft‑ und Raumfahrt (DLR) nutzt Wasserstoffperoxid für die Entwicklung eigener Hybridantriebe. Die Forscher betonen, dass der Stoff ohne Kühlung auskommt, weniger strenge Umweltauflagen erfordert und den Betrieb insgesamt günstiger macht.
Evonik-Aktie: Starke Marktchancen
Parallel wächst der „New Space“-Markt rasant. Start‑ups und private Raumfahrtunternehmen setzen zunehmend auf PROPULSE, weil es sicherer, nachhaltiger und kosteneffizienter ist als klassische Treibstoffe. Dieser Wettbewerbsgedanke der privaten Raumfahrt, der im Kontrast zur staatlich geprägten Raumfahrt des 20. Jahrhunderts steht, ermöglich Lieferanten wie Evonik starkes Geschäftspotenzial.
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