Evonik Aktie: Dementiert Finanzierungs-Vorwürfe

Symbolbild, KI-generiert

Verbesserte Kreditratings stützen Evoniks Position; beim Verkauf von Oxeno sind mehrere Bieter in die zweite Runde gelangt.

Auf einen Blick:
  • Konzern verweist auf bessere Kreditratings
  • Evonik führt derzeit keine BASF-Gespräche
  • Mehrere Bieter erreichen Oxeno-Prozessrunde zwei
  • Aktie seit Jahresbeginn 60 Prozent höher

Evonik wehrt sich energisch gegen Zweifel an der Solidität seiner Bilanzen. Gestern wies der Essener Spezialchemiekonzern Darstellungen zurück, wonach das Unternehmen mit problematischen Finanzierungsthemen ausgestattet sei. Diese Behauptung hatte Michael Vassiliadis aufgestellt. Evonik dementierte die Äußerung laut einem Bericht des Handelsblatts umgehend und verwies zur Entkräftung auf seine jüngst verbesserten Kreditratings.

Zurückweisung der Übernahmephantasien

Die Debatte um die finanzielle Aufstellung fällt in eine Phase anhaltender Spekulationen über die Unabhängigkeit des Konzerns. BASF hatte vor gut drei Wochen einen ersten Vorstoß unternommen und 22,15 Euro je Aktie geboten.

Die Unternehmensführung von Evonik wies diesen Betrag jedoch umgehend als zu niedrig zurück. Zwar hieß es aus Kreisen der Nachrichtenagentur dpa-AFX, BASF sei nach einem Einblick in die Bücher zu Gesprächen über eine Nachbesserung bereit, doch Evonik stellte klar, dass derzeit keine Verhandlungen stattfinden.

Die Personalie beschäftigte in dieser Woche auch die Landespolitik. Im Landtag von Nordrhein-Westfalen erklärte der CDU-Politiker Björn Franken am Mittwoch, dass dem Konzern bislang kein verbindliches Angebot vorliege und der Vorstand die Avancen klar ablehne. Zudem hatte sich bereits das Kuratorium der RAG-Stiftung über das Interesse aus Ludwigshafen informieren lassen, ohne dazu Beschlüsse zu fassen.

Fortschritte beim Konzernumbau

Abseits der Auseinandersetzung um die Eigentümerstruktur treibt Evonik den Umbau seines Portfolios voran. Der Verkauf der C4-Sparte Oxeno erreicht die entscheidende Phase: Mehrere Finanzinvestoren und strategische Bieter sind in die zweite Runde des Prozesses eingezogen.

Die finalen Angebote für das Geschäftsfeld werden für November erwartet. Auf operativer Ebene setzt der Konzern zudem Akzente im Recyclingbereich, unter anderem durch eine Partnerschaft in Japan mit Toyotsu Chemiplas und Sanyo Chemical zur Aufbereitung von Polyurethanschaum.

Am Aktienmarkt spiegeln sich die Gemengelage aus Übernahmegerüchten und Portfoliomaßnahmen in einem deutlichen Aufwärtstrend wider. Nach einem Schlusskurs von 21,32 Euro am Freitag verzeichnet das Papier seit Jahresanfang ein Kursplus von 60 Prozent. Damit bewegt sich der Titel weiterhin in Reichweite seines 52-Wochen-Hochs von 21,84 Euro.

Evonik-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Evonik-Analyse vom 17. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Evonik-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Evonik-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Evonik: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)