Evonik Aktie: BASF sagt Jobgarantie bis 2032 zu

Symbolbild, KI-generiert

BASF bietet 24 Euro je Evonik-Aktie und schließt Kündigungen bis 2032 aus; Evonik prüft das Angebot, eine Einigung bleibt offen.

Auf einen Blick:
  • BASF bietet 24 Euro je Aktie
  • Frühere Offerte lag bei 22,15 Euro
  • Kündigungen bis 2032 ausgeschlossen
  • Evonik prüft BASFs Angebot weiterhin

BASF verbindet das Werben um Evonik mit Zusagen an die Beschäftigten. BASF-Chef Markus Kamieth erklärte am Donnerstag in einer Videobotschaft laut Reuters, betriebsbedingte Kündigungen blieben bis 2032 ausgeschlossen. Tarifverträge und Sozialpartnerschaft sollten unangetastet bleiben. Damit adressiert BASF neben dem Kaufpreis auch die Bedingungen einer möglichen Übernahme. Eine Einigung mit Evonik lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.

Für Anleger sind damit zwei Ebenen zu unterscheiden: die finanziellen Konditionen der Offerte und die angekündigten Leitplanken für die Belegschaft. Die Beschäftigungszusagen ergänzen das Angebot. Sie beantworten aber nicht die Frage, ob Evonik auf dieser Grundlage in Übernahmegespräche einsteigt.

Höheres Gebot, weiterhin offener Ausgang

Am Freitag berichtete Reuters unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen über ein erhöhtes Angebot von 24 Euro je Aktie. Damit würde Evonik mit mehr als 11 Milliarden Euro bewertet. Die frühere Offerte hatte bei 22,15 Euro je Aktie gelegen.

BASF erhoffte sich davon den Einstieg des Evonik-Managements in Gespräche. Evonik prüfte die Offerte laut einem Insider. Das ist ein anderer Verfahrensstand als eine Zustimmung oder ein vereinbarter Zusammenschluss. Evonik und die RAG-Stiftung lehnten eine Stellungnahme ab.

Die Aussagen zur Beschäftigung sind daher als Bestandteil des Übernahmewerbens einzuordnen. Reuters berichtete über Kamieths Zusagen, nicht über eine mit Evonik vereinbarte Übernahmeregelung. Auch der höhere Preis hebt diesen Unterschied nicht auf. Für die Bewertung der Situation bleibt entscheidend, ob aus dem Angebot tatsächlich Verhandlungen und anschließend eine Einigung entstehen.

Evonik prüft zugleich einen eigenen Zukauf

Parallel dazu verfolgt Evonik eine mögliche eigene Transaktion. Am Donnerstag berichtete das Handelsblatt, das Unternehmen prüfe seit Längerem einen US-Zukauf. Im Blick stehe insbesondere der Spezialchemiekonzern Ashland. Die Prüfung befinde sich in einem frühen Stadium; ein Abschluss sei nicht gesichert. Laut Reuters lehnte Evonik eine Stellungnahme ab.

Damit stehen zwei unterschiedliche strategische Möglichkeiten nebeneinander: Evonik als Übernahmeziel von BASF und Evonik als möglicher Käufer. Keine davon ist als abgeschlossene Transaktion zu behandeln.

Die Beschäftigungszusagen konkretisieren BASFs Werben, während Evoniks eigene Zukaufsprüfung eine weitere offene Perspektive bildet. Für Anleger zählt deshalb nicht allein die Höhe des Gebots, sondern vor allem der nächste bestätigte Schritt der Beteiligten.

Evonik-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Evonik-Analyse vom 28. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Evonik-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Evonik-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Evonik: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)