Evonik Aktie: 3.200 Stellen weltweit abgebaut

Symbolbild, KI-generiert

Der Chemiekonzern kündigte 3.200 Stellenstreichungen an; zugleich bleiben BASFs Überlegungen zu einem möglichen Angebot offen.

Auf einen Blick:
  • Rund 2.150 Stellen in Deutschland betroffen
  • Abbau soll 2027 bis 2029 laufen
  • BASF sondierte ein mögliches Übernahmeangebot
  • JPMorgan stufte Evonik auf Verkaufen

Evonik richtet den Blick auf strikte Kostendisziplin. Am 22. September kündigte das Unternehmen an, weltweit 3.200 Stellen abzubauen. Davon entfallen rund 2.150 Arbeitsplätze auf Deutschland. Der Schritt bildet die zweite Umsetzungsphase des Effizienzprogramms „Evonik Tailor Made“.

Die Umstrukturierung soll 2027 beginnen und bis 2029 laufen. Mit den Maßnahmen will das Management die Strukturen straffen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Für die Belegschaft an den deutschen Standorten bedeutet der geplante Abbau tiefgreifende Einschnitte über mehrere Jahre hinweg.

Übernahmeofferte sorgt für Unruhe

Die internen Weichenstellungen fallen in eine Phase externer Übernahmeüberlegungen. Die BASF SE wandte sich mit einer unverbindlichen Ansprache bezüglich eines möglichen freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots für sämtliche Evonik-Aktien an das Unternehmen sowie an die RAG-Stiftung.

Evonik bestätigte den Vorgang in einer Ad-hoc-Mitteilung und betonte, zu jenem Zeitpunkt hätten keine Gespräche stattgefunden. BASF und die RAG-Stiftung bestätigten entsprechende Sondierungen mit offenem Fortgang und Ausgang.

Laut Reuters wies Evonik ein Übernahmeangebot der BASF SE über rund 22,15 Euro je Aktie als zu niedrig zurück. Evonik selbst äußerte sich laut dem Bericht nicht zu den Vorgängen. Die Haltung unterstreicht den Anspruch der Unternehmensführung, den eigenen Wert durch die Neuausrichtung eigenständig zu steigern.

Skepsis am Kapitalmarkt

Trotz der strategischen Pläne blicken nicht alle Marktbeobachter optimistisch auf die Bewertung des Unternehmens. Medienberichten zufolge stufte JPMorgan die Aktie am 28. September auf „Verkaufen“ ein und nannte ein Kursziel von 14,00 EUR. Damit signalisiert das Analysehaus deutliche Skepsis hinsichtlich des weiteren Potenzials.

An der Börse notierte das Papier dennoch in der Nähe seiner Höchststände. Gestern markierte der Titel ein 52-Wochen-Hoch von 20,74 € und ging bei 20,66 € aus dem Handel. Seit Jahresanfang beläuft sich das Plus damit auf 55%. Ob das Effizienzprogramm die hohen Erwartungen der Anleger rechtfertigen kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Evonik-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Evonik-Analyse vom 03. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Evonik-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Evonik-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 03. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Evonik: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)