Eutelsat Aktie: 68 Prozent Plus seit Jahresbeginn

Eutelsat verzeichnet starkes LEO-Wachstum, kämpft aber mit rückläufigem Videogeschäft und hohen Wertminderungen. Analysten bleiben zurückhaltend.

Auf einen Blick:
  • LEO-Umsatz wächst um 50 Prozent
  • Refinanzierungspaket über 5 Milliarden Euro
  • Wertminderung von 535 Millionen Euro belastet
  • Jahreszahlen für 2025/26 im August erwartet

Eutelsat kommt aus einer Phase mit zwei Gesichtern. Im klassischen Videogeschäft drückt weiter Druck auf das Geschäft, während die LEO-Aktivitäten kräftig wachsen. An der Börse überwiegt zuletzt dennoch die Zuversicht.

Die Aktie liegt bei 3,01 Euro. Seit Monatsfrist ergibt sich ein Plus von 26,43 Prozent, seit Jahresbeginn sogar von 68,10 Prozent. Gleichzeitig bleibt der Titel deutlich unter dem Hoch vom vergangenen Jahr.

LEO treibt das Geschäft

Im dritten Quartal setzte Eutelsat 293 Millionen Euro um. Auf berichteter Basis war das ein Rückgang von 2,3 Prozent. Bereinigt lag das Plus bei 3,1 Prozent.

Der entscheidende Treiber ist das LEO-Geschäft. Dort wächst der Umsatz derzeit mit rund 50 Prozent im Jahresvergleich. Das ist der Bereich, auf den der Markt im Moment besonders schaut.

Hinzu kommt ein wichtiger Finanzierungsschritt. Eutelsat hat ein Refinanzierungspaket über 5 Milliarden Euro abgeschlossen. Das verschafft dem Konzern mehr Stabilität, während er seine mittelfristigen Ziele verfolgt.

Das alte Video-Geschäft bremst

Belastend bleibt das GEO-Video-Segment. Dazu kam eine Wertminderung von 535 Millionen Euro. Genau diese Altlasten machen die Umstellung des Konzerns so anspruchsvoll.

Parallel dazu arbeitet Eutelsat an SpaceRISE und IRIS2. Für das Projekt nennt das Unternehmen über einen Zeitraum von 12 Jahren ein Umsatzpotenzial von rund 6,5 Milliarden Euro. Das ist kein kurzfristiger Impuls, sondern ein langfristiger Ausbau der Satellitenstrategie.

Auch im Nahen Osten baut Eutelsat seine Präsenz aus. Anfang Mai startete die Qatar Media Corporation den QBC Business Economic Channel in 4K/UHD über das 7/8°-West-Videonetz. Die Plattform erreicht in der Region rund 66 Millionen Satellitenhaushalte.

Analysten bleiben vorsichtig

Die Bewertung des Titels bleibt umstritten. Morgan Stanley hob das Kursziel auf 2,70 Euro an, nach zuvor 2,40 Euro, und hielt an „Market Weight“ fest. Das signalisiert eher abwartende Haltung als klare Euphorie.

An der Börse ist die Aktie trotzdem angesprungen. Der Kurs liegt 25,34 Prozent über der 50-Tage-Linie und 14,54 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 38,9 zeigt aber noch kein überhitztes Bild.

Am spannendsten wird der August. Dann will Eutelsat die vollständigen Jahreszahlen für 2025/26 vorlegen. Bis dahin dürfte vor allem zählen, ob das LEO-Wachstum das schwächere Videogeschäft weiter überlagern kann.

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