European Lithium-Aktie: Zwei offene Baustellen!

Der Quartalsbericht von European Lithium dokumentiert umfangreiche Anteilsverkäufe, eine wertvolle Beteiligung an Critical Metals und den Fortschritt bei den Projekten Wolfsberg und Velta.

Auf einen Blick:
  • Verkauf von Critical Metals-Aktien erzielt hohe Erlöse
  • Verbleibende Beteiligung übertrifft eigene Marktkapitalisierung
  • Status der Tanbreez-Lieferverträge im Fokus
  • Fortschritte bei Wolfsberg-Projekt und Velta-Übernahme

Am 19. März legt European Lithium seinen nächsten Quartalsbericht vor — und der Markt hat einiges zu verarbeiten. Seit dem letzten Filing hat das Unternehmen sein Profil grundlegend verändert: Anteilsverkäufe, eine Titanium-Akquisition und ein Milliarden-Beteiligungswert stehen zur Einordnung an.

Liquidität und Beteiligung an Critical Metals

Im Dezember-Quartal 2025 verkaufte European Lithium 9,88 Millionen Aktien von Critical Metals Corp und erzielte damit Bruttoerlöse von rund 121 Millionen US-Dollar (184,6 Millionen AUD). Eine weitere Transaktion nach Quartalsende brachte zusätzliche 118 Millionen AUD. Die Kassenposition stieg damit bis Ende Januar 2026 auf rund 314 Millionen AUD.

Trotz der Verkäufe hält European Lithium noch 48 Millionen CRML-Aktien. Den Gesamtwert dieser Beteiligung bezifferte das Unternehmen zum 26. Januar 2026 auf rund 879 Millionen US-Dollar — ein Wert, der die eigene Marktkapitalisierung deutlich übersteigt. Der Bericht am 19. März wird erstmals alle diese Transaktionen offiziell dokumentieren.

Besonders aufmerksam dürfte der Markt auf den Status der Tanbreez-Lieferverträge schauen. Die Pilotanlage des Greenland-Projekts soll spätestens im Mai 2026 in Betrieb gehen. Ob die verbindlichen Abnahmevereinbarungen im ersten Quartal 2026 abgeschlossen wurden, gilt als eine der meistbeachteten Fragen vor dem Filing.

Wolfsberg und Velta: Zwei offene Baustellen

Das österreichische Lithiumprojekt Wolfsberg bleibt regulatorisch komplex. Ein früherer Umweltbescheid wurde vom Bundesverwaltungsgericht nach Einsprüchen von NGOs und Anwohnern zur Neuprüfung zurückverwiesen. Die Bergbaulizenz wurde allerdings um zwei Jahre verlängert. Eine finale Investitionsentscheidung peilt das Management für Ende 2026 an — abhängig von Marktbedingungen und Finanzierungszusagen. Partner Obeikan plant parallel dazu eine Lithiumhydroxid-Anlage in Saudi-Arabien.

Hinzu kommt die angekündigte Übernahme des US-amerikanischen Titanproduzenten Velta Holding, die vollständig über Aktientausch abgewickelt werden soll. Velta gilt als Prioritätsprojekt im Rahmen des US-ukrainischen Mineralabkommens. Der Quartalsbericht wird voraussichtlich den ersten offiziellen Stand zu Abschlussbedingungen und Due-Diligence-Prozess liefern.

Der 19. März bringt damit Klarheit auf vier Fronten gleichzeitig: Liquiditätslage, Tanbreez-Verträge, Wolfsberg-Genehmigungsverfahren und Velta-Integration. Wie vollständig und konkret die Angaben ausfallen, wird maßgeblich beeinflussen, wie der Markt European Lithiums Position im Bereich kritischer Rohstoffe neu bewertet.

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