Estee Lauder-Aktie: Das kommt überraschend!

Die Estee Lauder-Aktie setzt ihren Abwärtstrend der letzten Wochen am Dienstag mit einem Verlust von 10% Prozent fort. Was setzt Estee Lauder momentan so stark zu?

Auf einen Blick:
  • Fortgeschrittene Übernahmegespräche mit Puig aus Spanien
  • Banken warnen, dass Übernahme die Sanierung gefährden könne
  • Zudem Sorge vor starker Verwässerung und hoher Neuverschuldung

Die Estee Lauder-Aktie setzt ihren Abwärtstrend der letzten Wochen am Dienstag mit höherem Tempo fort. Das Papier des US-Kosmetikkonzerns geht mit einem Verlust von zehn Prozent aus dem Handel. Was setzt Estee Lauder momentan so stark zu?

Eine Megaübernahme

Es ist die Ankündigung einer Megaübernahme, die den Kurs der Estee Lauder-Aktie am Dienstag stark belastete. Der Kosmetikkonzern gab bekannt, dass er sich in fortgeschrittenen Gesprächen über einen Zusammenschluss mit dem spanischen Familienkonzern Puig (bekannt für Marken wie Rabanne, Jean Paul Gaultier und Charlotte Tilbury) befindet.

Während die Puig-Aktie heute zweistellig nach oben schoss, strafte die Wall Street Estée Lauder ab. Investoren befürchten, dass sich der US-Konzern mit diesem 40-Milliarden-Dollar-Deal übernimmt.

Die Übernahme soll laut Medienberichten durch eine Mischung aus Cash und neuen Aktien finanziert werden. Analysten führender Banken warnten, dass eine so gewaltige Fusion die laufende Sanierung von Estee Lauder gefährden könnte. Man bezweifelt, dass das Management gleichzeitig das schwächelnde China-Geschäft reparieren und einen Giganten wie Puig integrieren kann.

Zudem herrscht die Sorge vor einer massiven Verwässerung und Neuverschuldung. Für den Kauf von Puig müssten die Amerikaner voraussichtlich neue Aktien im Milliardenwert ausgeben. Zudem könnte die Verschuldung um rund sechs Milliarden US-Dollar steigen, was das Kreditrating (derzeit mit negativem Ausblick bei S&P) gefährden könnte.

Banken sehen schwarz

Als direkte Reaktion auf die Übernahmepläne haben heute mehrere Banken ihre Einschätzung der Estee Lauder-Aktie nach unten korrigiert. Aufgrund des hohen Risikos drängt sie sich nicht für einen Kauf auf.

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