Erste Bank Aktie: Jahresziele nach Neunmonatszahlen angehoben

Symbolbild, KI-generiert

Nach neun Monaten mit 3.095 Millionen Euro Nettogewinn erhöht die Erste Group ihre Jahresziele und strebt mehr Kontrolle in Polen an.

Auf einen Blick:
  • Neunmonatsgewinn von 3.095 Millionen Euro
  • Erhöhte Ziele für das Gesamtjahr
  • Übernahmeangebot zu rund 713 PLN
  • Baader Bank stuft Aktie auf Add hoch

Die Erste Group hat Auszeichnungen für ihr Private Banking in mehreren Märkten gemeldet. Nach Unternehmensangaben wurde sie mehrfach als „Best Private Bank“ ausgezeichnet.

Höhere Ziele nach den Neunmonatszahlen

Für die wirtschaftliche Entwicklung stehen die am 30. Oktober veröffentlichten Ergebnisse im Mittelpunkt: Die Erste Group meldete für die ersten neun Monate 2026 einen Nettogewinn von 3.095 Mio. Euro. Zugleich hob das Unternehmen seine Jahresziele an.

Das Kreditvolumen soll einschließlich Erste Bank Polska über 290 Mrd. Euro liegen. Beim Nettozinsertrag erwartet die Gruppe ohne Polen ein Wachstum von mehr als 6 %. Das Provisionswachstum soll rund 10 % erreichen.

Die Polen-Beteiligung ist damit im Ziel für das Kreditvolumen enthalten, während die Erwartung für den Nettozinsertrag das Geschäft ohne Polen betrifft.

Polen-Angebot und höhere Analysteneinstufung

Am Montag startete die Erste Group ihr freiwilliges Übernahmeangebot für Aktien der Erste Bank Polska. Die Annahmefrist begann am Dienstag. Die Gruppe bietet rund 713 PLN je Aktie.

Mit dem Angebot will Erste ihre Beteiligung von 49 % auf mehr als 50 % erhöhen. Als Obergrenze nennt das Unternehmen einen Anteil von höchstens 75 %.

Eine positivere Einschätzung kam am Mittwoch von der Baader Bank. Medienberichten zufolge stufte das Haus die Erste-Group-Aktie von „Reduce“ auf „Add“ hoch. Das Sechs-Monats-Kursziel setzte es auf 128 Euro.

Der Aktienkurs liegt bei 111,50 € und damit unter diesem Kursziel. Die höhere Beteiligung an Erste Bank Polska bleibt unterdessen das erklärte Ziel des freiwilligen Übernahmeangebots.

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