Ericsson: AWS-Partnerschaft für Cloud-OSS/BSS

Ericsson treibt mit Amazon Web Services die Automatisierung von Mobilfunknetzen voran. Die Partnerschaft zielt auf autonome Netzwerke und eine schnellere Bereitstellung von 5G-Diensten ab.

Auf einen Blick:
  • Partnerschaft mit AWS für Cloud- und KI-Integration
  • Fokus auf autonome Betriebssysteme für Netzbetreiber
  • Globale Expansion durch Kooperationen in Saudi-Arabien und UK
  • Technische Optimierung der 5G-Datenübertragung mit SoftBank

Ericsson treibt die Automatisierung von Mobilfunknetzen voran. Eine neue Allianz mit Amazon Web Services (AWS) soll künstliche Intelligenz und Cloud-Strukturen fest in den Betriebssystemen der Netzbetreiber verankern. Damit reagiert der Konzern auf den Bedarf an effizienteren Wegen, moderne 5G-Dienste gewinnbringend zu vermarkten.

Fokus auf autonome Netzwerke

Die Kooperation konzentriert sich auf die Modernisierung der Betriebs- und Geschäftssysteme (OSS/BSS). Diese Software-Suiten bilden das Rückgrat für Mobilfunkprovider, um ihre Netze zu steuern und Dienste abzurechnen. Ericsson nutzt die Cloud-Expertise von AWS, um den Weg hin zu einer sogenannten Level-4-Netzautonomie zu ebnen.

Durch die Integration von KI auf industrieller Ebene soll die operative Intelligenz der Netze gesteigert werden. Ziel ist es, die Agilität und Automatisierung zu liefern, die für das künftige Wachstum im Telekommunikationssektor notwendig sind. Dies soll es den Anbietern erleichtern, insbesondere geschäftskritische Dienste schneller bereitzustellen.

Globale Expansion und technische Optimierung

Parallel dazu baut der Konzern seine globale Präsenz durch weitere Partnerschaften aus. In Saudi-Arabien plant das Unternehmen verstärkte Investitionen in die digitale Infrastruktur und 5G-Technologie. In Großbritannien kooperiert Ericsson derweil mit dem Anbieter Freshwave, um die Netzabdeckung innerhalb von Gebäuden durch gemeinsam genutzte Infrastrukturen zu optimieren.

Mit dem japanischen Partner SoftBank arbeitet das Management zudem an technischen Verbesserungen für die Datenübertragung. Neue Lösungen für das sogenannte Uplink-Switching sollen die Leistung in eigenständigen 5G-Netzen erhöhen, um dem steigenden Datenverkehr von Endgeräten gerecht zu werden. Indes erweitert Ericsson sein Umweltprogramm zur Entsorgung von Elektronikschrott in Zusammenarbeit mit dem Anbieter Umniah.

Mit diesen Schritten verfolgt Ericsson das Ziel, das allgemeine Marktwachstum im Mobilfunksektor zu übertreffen. Die technologische Neuausrichtung auf KI-gestützte und Cloud-basierte Systeme bildet das Fundament, um die steigende Komplexität globaler Netze beherrschbar zu machen. Die Strategie zielt darauf ab, die weltweite Marktposition durch technologische Differenzierung langfristig zu festigen.

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