Equinor kann aufatmen. Nach wochenlangem Stillstand darf der norwegische Energiekonzern sein Offshore-Windprojekt Empire Wind vor New York weiterführen. Ein US-Bundesrichter hat die Anordnung der Trump-Regierung vorläufig aufgehoben. Das Projekt war im Dezember gestoppt worden, angeblich aus Gründen der nationalen Sicherheit.
Die Entscheidung von Richter Carl Nichols ist eindeutig. Der Baustopp würde dem Projekt irreparablen Schaden zufügen und die gesamte Existenz gefährden. Equinor braucht spezielle Schiffe für den Bau, die nur begrenzt verfügbar sind. Jeder Tag Verzögerung kostet Geld und gefährdet den Zeitplan. Das Projekt ist bereits zu mehr als 60 Prozent fertiggestellt.
Trump verliert erneut vor Gericht
Für Donald Trump ist das Urteil die zweite Schlappe binnen weniger Tage. Erst am Montag hatte ein anderer Richter auch dem dänischen Konzern Orsted erlaubt, sein Projekt vor Rhode Island fortzusetzen. Trumps aggressive Haltung gegen Offshore-Wind scheint juristisch auf wackligen Beinen zu stehen. Die Regierung argumentierte mit geheimen Informationen zur nationalen Sicherheit, doch das Gericht ließ das nicht gelten.
Empire Wind soll ab 2027 über 500.000 Haushalte in New York City mit Strom versorgen. Die Energie wird über eine Umspannstation in Brooklyn ins Netz eingespeist. Equinor kündigte an, die Bauarbeiten nun sicher wieder aufzunehmen und weiter mit der US-Regierung zusammenzuarbeiten.
Ob die Entscheidung endgültig Bestand hat, bleibt abzuwarten. Richter Nichols will den Fall beschleunigt weiter prüfen. Für Equinor zählt jetzt jeder Tag. Die Norweger müssen das Zeitfenster nutzen, solange das Gericht ihnen Rückendeckung gibt.
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