Equinor hat gestern für das dritte Quartal 2026 einen bereinigten Gewinn je Aktie von USD 1,20 gemeldet. Damit blieb das Unternehmen unter der Analystenprognose von USD 1,36.
Niedrigere Verkaufsmengen belasten
Das bereinigte operative Ergebnis erreichte nach Unternehmensangaben USD 12,35 Milliarden. Unter dem Strich erzielte Equinor einen Nettogewinn von USD 2,54 Milliarden; bereinigt waren es USD 2,86 Milliarden.
Equinor verwies zugleich auf niedrigere Verkaufsmengen: Im internationalen Geschäft lagen die abgenommenen Mengen unter dem eigenen Anteil an der Produktion. Die Prognose für das Öl- und Gasförderwachstum im Gesamtjahr hob das Unternehmen gestern von 3% auf rund 4% an.
Für das Quartal beschloss Equinor außerdem eine Bardividende von USD 0,39 je Aktie. Als Ex-Tage nennt die Mitteilung den 15. Februar 2027 für Oslo und den 16. Februar 2027 für die NYSE. Die Auszahlung ist für den 26. Februar 2027 vorgesehen.
Afrodite eröffnet zusätzliche Förderperspektiven
Eine weitere operative Nachricht folgte heute: Nach einer Bewertungsbohrung am Gas- und Kondensatfund Afrodite nahe Kvitebjørn schätzt Equinor die gewinnbaren Ressourcen auf 77–180 Millionen Barrel Öläquivalent. Das ist nach Angaben des Unternehmens mehr als doppelt so viel wie zuvor angenommen.
Equinor hält den Fund für wirtschaftlich erschließbar und will eine Unterwasseranbindung an Kvitebjørn prüfen. Eine solche Anbindung steht damit zur Prüfung, während das Unternehmen die kommerzielle Tragfähigkeit des Fundes bereits positiv beurteilt.
Am Montag hatte Equinor mit Aker BP zudem eine strategische Zusammenarbeit für dichte Lagerstätten auf dem norwegischen Kontinentalschelf vereinbart. Sie umfasst gemeinsame Technologieentwicklung und Standardisierung sowie die Weiterentwicklung von Ressourcenprojekten und den Austausch von Wissen.
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