Die Private-Equity-Gesellschaft EQT trennt sich von ihrer Beteiligung am irischen Medizintechnik-Unternehmen Vivasure Medical. Käufer ist der amerikanische Medizintechnik-Konzern Haemonetics. Der Deal bringt zunächst 100 Millionen Euro in bar in die Kasse von EQT. Weitere 85 Millionen Euro können noch fließen, wenn bestimmte Verkaufsziele und Meilensteine erreicht werden.
EQT war 2016 über den LSP Health Economics Fund bei Vivasure eingestiegen und hat das Unternehmen seitdem durch die klinische Entwicklung bis hin zu den regulatorischen Zulassungen in den USA und Europa begleitet. Partnerin Anne Portwich vertrat EQT im Vorstand des irischen Unternehmens.
Exit nach erfolgreicher Entwicklungsphase
Der Verkauf kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Vivasure Medical offenbar die wichtigsten regulatorischen Hürden genommen hat. Mit Zulassungen in den Vereinigten Staaten und Europa ist das Unternehmen nun bereit für die kommerzielle Phase. Genau das ist der klassische Moment für einen Private-Equity-Exit.
Die Earn-out-Komponente von bis zu 85 Millionen Euro zeigt, dass EQT durchaus noch an die weitere Entwicklung glaubt. Allerdings überlässt man das operative Geschäft nun lieber dem Käufer Haemonetics, der als etablierter Player im Medizintechnik-Sektor die nötigen Vertriebsstrukturen mitbringt.
Für EQT ist der Deal ein solider Abschluss nach neun Jahren Engagement. Der Gesamterlös von potenziell 185 Millionen Euro dürfte eine anständige Rendite auf das investierte Kapital bedeuten. Ob die maximalen Zusatzzahlungen tatsächlich fließen, hängt jetzt von Haemonetics ab.
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