Die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT mischt jetzt im Biotech-Sektor kräftig mit. Gemeinsam mit Gimv hat EQT Life Sciences eine Finanzierungsrunde über 51 Millionen Euro für das Biotech-Unternehmen Exciva angeführt. Die Belgier entwickeln Therapien gegen Verhaltenssymptome bei Alzheimer-Patienten. Das ist ein Markt mit enormem Potenzial, denn die Zahlen sprechen für sich.
Bis zu 90 Prozent aller Patienten mit schwerer Alzheimer-Erkrankung leiden unter neuropsychiatrischen Symptomen wie Agitation. Das belastet nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Pflegekräfte und Angehörige massiv. Exciva will mit seinem Wirkstoffkandidaten Deraphan genau hier ansetzen. Das frische Kapital fließt direkt in eine Phase-2-Studie, die in der EU, den USA und Kanada durchgeführt werden soll.
EQT sichert sich Einfluss im Vorstand
Neben EQT und Gimv beteiligen sich auch Fountain Healthcare Partners, LifeArc, Carma Fund und Modi Ventures an der Finanzierungsrunde. Die bisherigen Investoren Andera Partners und LBBW bleiben ebenfalls an Bord. Das zeigt Vertrauen in die Technologie und das Geschäftsmodell von Exciva.
EQT sichert sich durch die Investition strategischen Einfluss. Philip Scheltens wird als Vorstandsmitglied einziehen, Juliette Lee erhält einen Beobachterposten. Damit positioniert sich EQT nicht nur finanziell, sondern auch operativ in einem der wichtigsten Wachstumsfelder der Pharmabranche.
Für EQT könnte sich diese Wette auszahlen. Der Alzheimer-Markt wächst rasant, und wirksame Therapien gegen Verhaltenssymptome sind rar. Sollte Deraphan in der Phase-2-Studie überzeugen, dürfte der Wert von Exciva deutlich steigen. Anleger sollten EQT im Blick behalten, denn solche strategischen Investments könnten mittelfristig ordentlich Rendite bringen.
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