Manchmal zahlt sich Mut aus. Oder nennen wir es Risikobereitschaft. EQT Corp., der zweitgrößte Gasproduzent der USA, hat im Februar einen Volltreffer gelandet. Eine Milliarde Dollar Gewinn in einem einzigen Monat. Das gab es in der 138-jährigen Geschichte des Unternehmens noch nie.
Der Grund für diesen Geldsegen ist schnell erklärt. EQT ging praktisch ungesichert ins Jahr 2026. Keine Hedges, keine Absicherungen gegen fallende Preise. Als Ende Januar die Wettervorhersagen plötzlich einen historischen Kälteeinbruch ankündigten, schlug das Unternehmen zu. 98% der erwarteten Februar-Produktion wurden zu über 7 Dollar pro mmBtu verkauft. Das war mehr als doppelt so viel wie noch zwei Wochen zuvor.
Die teure Lektion aus der Vergangenheit
Diese Strategie ist das Ergebnis schmerzhafter Erfahrungen. In den Jahren 2021 und 2022 verlor EQT insgesamt 8,4 Milliarden Dollar durch Derivate. Damals waren die meisten Gasmengen abgesichert, während die Preise explodierten. Erst durch die Pandemie-Erholung, dann durch den Ukraine-Krieg. CEO Toby Rice zog daraus seine Konsequenzen.
Während andere Produzenten angesichts der Volatilität noch mehr auf Absicherung setzen, geht Rice den entgegengesetzten Weg. Seine Philosophie ist klar. Volatilität bedeutet Chance, nicht Gefahr. Der Kauf von Pipeline-Infrastruktur 2024 hat die Abhängigkeit von Hedging reduziert und genau diese Flexibilität ermöglicht.
Der Februar wird als Rekordmonat in die Bücher eingehen. Ob diese Strategie langfristig aufgeht, wird sich zeigen. Doch im Moment erntet EQT die Früchte einer mutigen Entscheidung.
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