Die Franzosen legen richtig vor. Die Aktie von Engie springt im europäischen Handel um mehr als 7 % nach oben. Der Grund ist schnell gefunden. Das Unternehmen übernimmt UK Power Networks für umgerechnet 14,2 Mrd. Dollar und hebt gleichzeitig die Gewinnprognose deutlich an. Die neuen Zahlen zeigen, dass CEO Catherine MacGregor ihre Strategie konsequent umsetzt.
Für 2026 rechnet Engie jetzt mit einem wiederkehrenden Nettogewinn zwischen 4,6 und 5,2 Mrd. Euro. Das liegt deutlich über der bisherigen Prognose von 4,2 bis 4,8 Mrd. Euro. Bis 2028 soll der Gewinn sogar auf 5,2 bis 5,8 Mrd. Euro steigen. Analysten von Jefferies sprechen von einer transformativen Transaktion und sehen die neuen Ziele rund 9 % über den Konsensschätzungen.
UK Power Networks macht den Unterschied
Mit der Übernahme sichert sich Engie stabile Cashflows aus dem regulierten Netzgeschäft. UK Power Networks betreibt 192.000 Kilometer Leitungen und versorgt 8,5 Millionen Kunden in London und Südostengland. Großbritannien wird damit nach Frankreich zum zweitgrößten Markt für die Franzosen. Die Finanzierung erfolgt über 5 Mrd. Euro Schulden, bis zu 3 Mrd. Euro neue Aktien und 4 Mrd. Euro aus Vermögensverkäufen bis 2028.
MacGregor betont, dass weder Dividende noch Investment-Grade-Rating durch den Deal gefährdet sind. Der Abschluss wird für Mitte 2026 erwartet. Jefferies lobt die Bewertung als vernünftig und gewinnsteigernd bereits ab dem ersten Jahr. Die Zahlen für 2025 fielen mit 3,8 Mrd. Euro Nettogewinn etwas schwächer aus, lagen aber am oberen Ende der Prognose. Anleger schauen jetzt nach vorne und der Markt honoriert die klare strategische Ausrichtung mit einem kräftigen Kurssprung.
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