Engie macht ernst mit der Expansion in Indien. Die Franzosen haben sich ihr erstes Hybrid-Projekt im Subkontinent gesichert und kombinieren dabei 200 MW Solarenergie mit einem Batteriespeicher von 100 MW und 600 MWh Kapazität. Das bedeutet konkret, dass bis zu 6 Stunden lang erneuerbare Energie gespeichert und geliefert werden kann. Eine Ansage in einem Markt, der rasant wächst.
Fast 2 GW an erneuerbaren Anlagen sind in Indien bereits in Betrieb oder im Bau. Nachdem Engie im November erst ein eigenständiges Batteriespeicherprojekt mit 280 MW und 560 MWh gewonnen hatte, zeigt sich jetzt die Strategie. Die Franzosen wollen in Indien nicht nur dabei sein, sondern eine führende Rolle spielen. Mit weltweit 55 GW an erneuerbarer Energie und Speicherkapazität per Ende September liegt man auf Kurs für das ambitionierte Ziel von 95 GW bis 2030.
USA-Partnerschaft wird ausgebaut
Parallel dazu läuft es auch in den USA. Ares Management hat die Partnerschaft mit Engie North America um ein weiteres Portfolio erweitert. 730 MW zusätzliche Kapazität kommen hinzu, bestehend aus einem Windpark und zwei Solaranlagen. Die Zusammenarbeit zwischen Engie und Ares zeigt, dass institutionelle Investoren zunehmend auf erneuerbare Energien setzen und bereit sind, große Summen zu investieren.
Paulo Almirante, stellvertretender CEO von Engie, bringt es auf den Punkt. Durch die Kombination von großflächiger Solar-Energie mit Langzeitspeichern wird die Netzstabilität gestärkt. Kunden können rund um die Uhr mit erneuerbarem Strom versorgt werden. Das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern wird gerade Realität. Für Engie bedeutet das weiteres Wachstum in zwei der wichtigsten Märkte weltweit. Anleger sollten die Entwicklung genau im Blick behalten, denn hier entsteht gerade echte Substanz.
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