Energy Vault hat am Dienstag die Übernahme des McMurtre Battery Energy Storage System bekanntgegeben, einem Batterie-Speicherprojekt mit 175 Megawatt Leistung nahe Dallas in Texas. Mit dieser Akquisition von Belltown Power steigt das Gesamtvolumen der Anlagen, die das Unternehmen besitzt, baut oder bereits betreibt, auf 715 Megawatt über alle Anlageklassen hinweg.
Das Projekt liegt im ERCOT-North-Markt und verfügt bereits über einen unterzeichneten Netzanschlussvertrag sowie die vollständige Kontrolle über das Grundstück. Diese Rahmenbedingungen dürften das Baurisiko deutlich reduzieren. Die Baufreigabe wird für das vierte Quartal 2026 erwartet, die kommerzielle Inbetriebnahme ist für Dezember 2027 geplant.
Umsatzpotenzial von bis zu 375 Millionen Dollar
Über finanzielle Details der Transaktion schwieg sich Energy Vault aus. Das Unternehmen rechnet jedoch mit jährlichen Einnahmen zwischen 15 und 20 Millionen Dollar über die technische Lebensdauer des Projekts. Insgesamt könnten sich die Umsätze über die gesamte Laufzeit auf 350 bis 375 Millionen Dollar summieren.
Chairman und CEO Robert Piconi bezeichnete die Übernahme als weiteren Schritt auf dem Weg zu einer kurzfristigen Kapazität von 1.500 Megawatt im Bereich Batterie-Speichersysteme. Er betonte dabei die Strategie des Unternehmens, auf drei verschiedene Anlageklassen zu setzen.
Energy Vault Holdings Aktie Chart
Wachstumsstrategie in einem umkämpften Markt
Energy Vault positioniert sich mit dieser Akquisition in einem Markt, der von steigender Nachfrage nach Energiespeicherlösungen geprägt ist. Texas gilt aufgrund seines isolierten Stromnetzes und der hohen Volatilität als attraktiver Standort für Batteriespeicher. Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich die Wettbewerbssituation entwickelt und ob die prognostizierten Umsätze tatsächlich erreicht werden können.
Die Zeitspanne bis zur Inbetriebnahme Ende 2027 ist beträchtlich. In dieser Phase könnten sich sowohl technologische Standards als auch regulatorische Rahmenbedingungen ändern. Anleger sollten daher beobachten, wie das Unternehmen sein Portfolio weiter ausbaut und ob es gelingt, die angekündigte Roadmap von 1.500 Megawatt zeitnah umzusetzen.
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