Die Aktie von Energy Fuels legt vorbörslich um 4,3 Prozent zu und das aus gutem Grund. Das Unternehmen hat in seiner White Mesa Mühle in Utah das erste Kilogramm hochreines Terbium-Oxid produziert. Mit einer Reinheit von 99,9 Prozent erfüllt das Material die Spezifikationen globaler Hersteller von Permanentmagneten. Energy Fuels ist damit nach eigenen Angaben das erste US-Unternehmen seit Jahrzehnten, das diese kritische Seltene Erde aus primären Mineralvorkommen herstellt.
Das Timing könnte kaum besser sein. China kontrolliert den Großteil der weltweiten Produktion Seltener Erden und hat bereits Exportkontrollen für Dysprosium und Terbium verhängt. Energy Fuels nutzt Monazit-Erz aus den USA und beweist damit, dass eine westliche Lieferkette funktioniert. CEO Mark Chalmers spricht von einem Beweis, dass hochreine schwere Seltene Erden wirtschaftlich und im industriellen Maßstab in den USA produziert werden können.
Energy Fuels Inc. Aktie Chart
Vom Pilotprojekt zur kommerziellen Produktion
Die Produktion läuft derzeit im Pilotmaßstab mit etwa einem Kilogramm Terbium-Oxid pro Woche. Das klingt nach wenig, doch mehrere Magnethersteller und Erstausrüster weltweit haben bereits Material zur Validierung angefordert. Terbium und Dysprosium verbessern Permanentmagnete erheblich, insbesondere bei hohen Temperaturen. Das macht sie unverzichtbar für Elektrofahrzeuge, Drohnen und Verteidigungstechnologien.
Energy Fuels plant bereits den nächsten Schritt. Ab 2027 soll die kommerzielle Produktion anlaufen mit bis zu 12 Tonnen Terbium und 35 Tonnen Dysprosium jährlich, zusätzlich zu 850 bis 1.000 Tonnen Neodym-Praseodym. Die Phase-2-Anlage könnte ab 2029 die Kapazität nochmals massiv steigern auf 80 Tonnen Terbium und 288 Tonnen Dysprosium pro Jahr. Das wäre genug für Magnete in rund 7 Millionen Elektro- und Hybridfahrzeugen.
Anleger sollten diese Entwicklung genau verfolgen. Energy Fuels positioniert sich als strategischer Lieferant kritischer Materialien außerhalb chinesischer Kontrolle. Die vorbörslichen Kursgewinne zeigen, dass der Markt das Potenzial erkennt. Jetzt kommt es darauf an, die Pilotproduktion erfolgreich in den kommerziellen Maßstab zu überführen.
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