Bei Energy Fuels betrifft ein gekündigter Liefervertrag die geplante Übernahme von Vacuumschmelze (VAC). Wie Reuters am 23. Oktober berichtete, hat General Motors seinen langfristigen Magnetliefervertrag mit VAC gekündigt; der Streit befindet sich im Schiedsverfahren. Energy Fuels zufolge könnte die Auseinandersetzung zu einer Anpassung des vereinbarten Übernahmepreises führen.
Vertragspartner von General Motors war die US-Einheit e-VAC Magnetics. Reuters identifizierte den betroffenen Kunden als General Motors. Die Übernahme durch Energy Fuels ist weiterhin geplant, während die Parteien über den gekündigten Liefervertrag streiten.
Die Aktie fiel gestern um 2,5%. Ein bestätigter Zusammenhang zwischen dieser Tagesbewegung und dem Vertragsstreit ist nicht belegt.
Donald-Finanzierung bleibt an Voraussetzungen gebunden
Für die erste Phase des Donald-Projekts hat Energy Fuels bedingte Kreditzusagen australischer staatlicher Finanzierungsgeber über bis zu A$180 Millionen erhalten. Beteiligt sind Export Finance Australia und die australische National Reconstruction Fund Corporation.
Die Zusagen gehören zu einer vorgesehenen vorrangigen Projektfinanzierung von A$200 Millionen. Die verbleibenden A$20 Millionen erwartet das Unternehmen von kommerziellen Kreditgebern.
Nach Unternehmensangaben hängen die Zusagen unter anderem von einer eingehenden Prüfung und endgültigen Vertragsunterlagen ab. Hinzu kommen die restliche kommerzielle Finanzierung und abschließende Genehmigungen. Energy Fuels strebt die endgültige Investitionsentscheidung bis Ende 2026 an.
Niedrigeres Kursziel und bevorstehende Ergebnisse
Medienberichten zufolge senkte B. Riley Securities am Mittwoch das Kursziel von US$25 auf US$19. Die Kaufempfehlung bestätigte das Analysehaus.
Energy Fuels hat die Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 vor einer Telefonkonferenz angekündigt. Diese ist für den 5. November 2026 um 9 Uhr Mountain Time vorgesehen.
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