Energiekontor macht Tempo beim Ausbau des eigenen Kraftwerkparks. Mit den Finanzierungsabschlüssen für zwei große Windprojekte schafft der Bremer Projektentwickler die Basis für weiteres Wachstum. Das Ziel steht fest: Der Eigenbestand soll deutlich steigen.
Finanzierung für neue Windparks steht
Die Projekte Bützfleth und Donstorf haben den sogenannten Financial Close erreicht. Damit ist die Finanzierung gesichert und die Baureife offiziell gegeben. Während Bützfleth nun realisiert wird, bereitet Energiekontor in Donstorf bereits die ersten Schritte auf der Baustelle vor.
Energiekontor will den Windpark Donstorf nach der Inbetriebnahme selbst behalten. Damit wächst das konzerneigene Portfolio zusammen mit anderen Baustellen auf über 680 Megawatt. Aktuell liegt dieser Bestand bei rund 450 Megawatt.
Zeitplan für die kommenden Jahre
Der Fahrplan für die kommenden Jahre ist eng getaktet. Allein im Geschäftsjahr 2026 sollen neue Anlagen mit über 120 Megawatt ans Netz gehen.
Für 2027 plant das Management weitere 85 Megawatt ein. Diese Projekte bilden das Rückgrat für die künftigen Erträge aus dem direkten Stromverkauf.
An der Börse herrscht derweil Zurückhaltung. Die Aktie schloss am Freitag bei 40,60 Euro. Das entspricht einem Tagesminus von 1,58 Prozent. Trotz der jüngsten Schwäche liegt das Papier seit Jahresbeginn mit rund 7,7 Prozent im Plus.
Energiekontor setzt konsequent auf das Modell als Bestandshalter. Die gesicherte Finanzierung für Bützfleth und Donstorf untermauert diesen Kurs. Die geplanten Inbetriebnahmen im Geschäftsjahr 2026 markieren die nächsten Meilensteine.
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