Elmos-Aktie: Da bahnt sich etwas an!

Die Gründer des Halbleiterherstellers Elmos erwägen einen Ausstieg. Morgan Stanley soll einen möglichen Verkaufsprozess vorbereiten, wobei Infineon oder Qualcomm als Käufer infrage kommen.

Auf einen Blick:
  • Elmos-Gründer erwägen Ausstieg aus dem Unternehmen
  • Morgan Stanley wurde mit Verkaufsprozess beauftragt
  • Gespräche mit großen Halbleiterkonzernen laufen bereits
  • Marktwert liegt bei rund 2,3 Milliarden Euro

Da bahnt sich möglicherweise etwas an bei Elmos. Der Dortmunder Chiphersteller könnte schon bald den Besitzer wechseln. Die Gründer denken offenbar über einen Ausstieg nach, wie Reuters am Donnerstag aus informierten Kreisen erfuhr. Morgan Stanley soll bereits beauftragt worden sein, den Verkaufsprozess zu managen.

Vorläufige Gespräche laufen bereits, auch mit großen Halbleiterkonzernen. Infineon oder der US-Konzern Qualcomm wären logische Kandidaten für eine Übernahme. Eine endgültige Entscheidung für den Verkauf ist allerdings noch nicht gefallen. Weder Elmos noch Infineon wollten sich auf Anfrage von Reuters zu der Angelegenheit äußern.

Elmos Semiconductor SE Aktie Chart

Kartellamt wird genau hinschauen

Ein Besitzerwechsel bei Elmos dürfte die deutschen und europäischen Kartellbehörden auf den Plan rufen. Vor einigen Jahren war der Verkauf der Wafer-Produktion von Elmos an ein chinesisches Unternehmen nach einem Einspruch der Bundesregierung gescheitert. Der Geschäftsbereich ging dann an einen US-Bieter.

Größter Aktionär bei Elmos ist mit knapp 21 Prozent die Investmentfirma von Mitgründer Klaus Weyer. Er hatte das Unternehmen 1984 zusammen mit Günter Zimmer und Norbert Ellenberger gegründet. Die Marktkapitalisierung des Automobilzulieferers liegt aktuell bei rund 2,2 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr erzielte Elmos einen Rekordumsatz von 583 Millionen Euro, während der operative Gewinn um knapp 13 Prozent auf 127 Millionen Euro zurückging.

Die europäische Halbleiterindustrie befindet sich gerade in einer Konsolidierungsphase. Da passt ein möglicher Elmos-Verkauf ins Bild. Die Frage ist allerdings, wer am Ende zuschlägt und welchen Preis die Gründer aufrufen werden. Vielleicht entpuppen sich die Offerten auch als nicht reizvoll genug.

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