Eli Lilly-Aktie: Sollten Anleger jetzt besser die Reißleine ziehen?

Die Aktie von Eli Lilly erreicht neue Höchststände, obwohl technische Indikatoren auf Überhitzung und eine hohe fundamentale Bewertung hinweisen.

Auf einen Blick:
  • Aktie erreicht neue Rekordwerte über 1.000 Dollar
  • Technische Indikatoren deuten auf Überkauftheit hin
  • Fundamental hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis von 55
  • Vergleich mit Novo Nordisk zeigt deutliche Bewertungsunterschiede

Die Aktie des US-Pharmakonzerns Eli Lilly präsentiert sich weiterhin sehr robust – trotz Kursen jenseits der 1.000-Dollar-Marke. Am Montag gab der Titel infolge der Zulassung einer oral einzunehmenden Abnehm-Pille des großen Konkurrenten Novo Nordisk für den US-Markt zwar etwas nach, dieser Rücksetzer wurde gleich am Folgetag aber schon wieder gekauft.

Kurs erreicht neue Tops

Am Mittwoch folgte der Sprung auf ein neues Rekordhoch, das am Donnerstag noch weiter nach oben gepusht wurde – trotz eines Schlusskurses im Minus. Aber: Beim Blick auf den Wochenchart fällt auf, dass die Aktie technisch gesehen zunehmend überhitzt wirkt. Der RSI liegt nur noch knapp unter der überkauften Zone von 70.

Eli Lilly Aktie Chart

Im Tageschart sieht es dagegen weniger dramatisch aus. Hier bietet der RSI mit Werten von 58 nach wie vor Spielraum für eine Bewegung nach oben. Diese könnte die Aktie weiter in Richtung 1.200 Dollar treiben. Bei 1.188 Dollar verläuft das 161,8%-Fibonacci-Erweiterungslevel der Aufwärtsbewegung aus dem August.

Deutlich teurer als Novo Nordisk

Zur Vorsicht mahnt dagegen die fundamentale Bewertung. Inzwischen wird die Aktie mit einem KGV von 55 gehandelt. Zum Vergleich: Der dänische Konkurrent Novo Nordisk weist ein KGV von lediglich 16 auf.

Und ein weiteres Ereignis lässt die Alarmglocken läuten. Der Absturz von Novo setzte im vergangenen Jahr ein, kurz nachdem die Aktie in heimischer Währung erstmals über die Marke von 1.000 DKK geklettert war.

Droht Eli Lilly nun ein ähnliches Schicksal? Die nächsten Wochen werden es zeigen.

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