Die FDA hat grünes Licht gegeben. Eli Lilly darf seinen Verkaufsschlager Zepbound jetzt in einer neuen Darreichungsform anbieten. Statt der bisherigen Einzeldosis-Fläschchen kommt ein Multi-Dosis-Pen auf den Markt, der vier wöchentliche Injektionen aus einem einzigen Gerät ermöglicht. Das macht die Sache für Patienten deutlich einfacher.
Der Preis bleibt dabei unverändert. Über die hauseigene Plattform LillyDirect zahlen Selbstzahler weiterhin ab 299 Dollar monatlich für die 2,5-Milligramm-Startdosis. Egal ob Pen oder Fläschchen. Eli Lilly verspricht sich von der neuen Variante eine noch bessere Akzeptanz bei den Nutzern.
Zepbound ist für die chronische Gewichtskontrolle bei Erwachsenen mit Adipositas zugelassen, ebenso für Übergewichtige mit mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung. Auch bei mittelschwerer bis schwerer obstruktiver Schlafapnoe darf das Medikament eingesetzt werden.
Die Zahlen sprechen für sich
Eli Lilly verweist auf beeindruckende Studiendaten. Patienten mit der 15-Milligramm-Dosis verloren über 72 Wochen durchschnittlich 20,9 Prozent ihres Körpergewichts. Die Placebo-Gruppe kam lediglich auf 3,1 Prozent. Diese Wirksamkeit treibt die Nachfrage nach Zepbound massiv an.
Die Labelausweitung ist ein cleverer Schachzug. Eli Lilly macht die Anwendung komfortabler und bindet Patienten stärker an das eigene Produkt. Im hart umkämpften Markt für Abnehm-Medikamente verschafft das einen klaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz.
Für Anleger bleibt Eli Lilly damit weiter interessant. Die FDA-Genehmigung zeigt, dass das Unternehmen sein erfolgreichstes Produkt konsequent weiterentwickelt. Wer auf den Boom bei Adipositas-Medikamenten setzt, kommt an dieser Aktie kaum vorbei.
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