EHang-Aktie: Neue Hürden!

EHang sieht sich mit verschärften Zertifizierungsregeln für Lufttaxis in China konfrontiert, während das Unternehmen gleichzeitig die internationale Expansion vorantreibt.

Auf einen Blick:
  • Neues Luftverkehrsgesetz erhöht Zertifizierungsanforderungen
  • Analysten bewerten Aktie aufgrund von Ungewissheit neutral
  • Unternehmen treibt internationale Expansion in Thailand voran
  • Aktienkurs erholt sich von 52-Wochen-Tief

EHang bereitet sich auf eine Zäsur im chinesischen Heimatmarkt vor. Mit dem Inkrafttreten des revidierten Luftverkehrsgesetzes am 1. Juli 2026 steigen die Anforderungen an die Zertifizierung autonomer Flugsysteme deutlich. Kann das Unternehmen die neuen Standards rechtzeitig erfüllen, um die kommerzielle Skalierung voranzutreiben?

Strengere Regeln ab Juli

Der Übergang von befristeten Verwaltungsvorschriften zu einem einheitlichen nationalen Rechtsrahmen markiert einen Wendepunkt für die chinesische Drohnenindustrie. Ab Sommer 2026 müssen alle Betreiber von mittelgroßen und großen unbemannten Fluggeräten formale Lufttüchtigkeitszeugnisse der chinesischen Luftfahrtbehörde (CAAC) vorweisen. Während dieser Schritt die Sicherheit standardisiert, reagieren Marktbeobachter vorerst abwartend.

Analysten stuften den Titel zuletzt auf „Neutral“ herab. Sie begründen dies mit der Ungewissheit, wie schnell die heimischen Betreiber die neuen Lizenzierungs- und Bodenmannschaftsanforderungen bis zur Deadline im Juli erfüllen können. Der Erfolg der kommerziellen Einführung hängt maßgeblich von dieser bürokratischen Hürde ab.

Neue Führung und globale Expansion

Parallel zum regulatorischen Druck in China stellt EHang die technischen Weichen neu. Seit Mitte Januar leitet Shuai Feng als Chief Technology Officer die technologische Entwicklung. Feng war bereits maßgeblich an der Konstruktion des Modells EH216-S beteiligt und soll nun die Innovationen mit den Anforderungen an eine industrielle Großproduktion in Einklang bringen.

Um die Abhängigkeit vom chinesischen Markt zu verringern, forciert das Unternehmen seine internationale Präsenz. Nach ersten Passagierflügen in Thailand Ende 2025 arbeitet EHang dort mit den lokalen Behörden an kommerziellen Flugrouten für Tourismuszentren. Diese Auslandsaktivitäten dienen strategisch als Absicherung gegen die unsichere regulatorische Entwicklung im Inland.

An der Börse zeigte der Kurs zuletzt Lebenszeichen. Gestern schloss das Papier bei 12,58 US-Dollar, nachdem es Anfang des Monats noch bei einem 52-Wochen-Tief von 11,23 US-Dollar notierte. Die Marktkapitalisierung liegt damit aktuell bei rund 900 Millionen US-Dollar.

Anleger blicken nun auf den März, wenn EHang voraussichtlich seine Finanzzahlen präsentiert. In diesem Rahmen werden konkrete Aussagen zu den Auslieferungszielen für 2026 und eine detaillierte Umsatzprognose erwartet.

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