E.ON lädt für den 23. April 2026 zur virtuellen Hauptversammlung und legt dabei die Karten auf den Tisch: Der Energieversorger schlägt eine Dividende von 0,57 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vor – gestützt auf solide Jahreszahlen und einen ambitionierten Investitionsplan.
Zahlen am oberen Ende der Prognose
Das Geschäftsjahr 2025 verlief für E.ON besser als erwartet. Das bereinigte EBITDA erreichte 9,8 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss lag bei 3,0 Milliarden Euro. Beide Werte trafen das obere Ende der eigenen Prognosespannen – getragen vor allem vom regulierten Netzgeschäft, das für stabile Erträge sorgt.
Die Dividendenzahlung soll am 28. April 2026 fließen, drei Geschäftstage nach dem Hauptversammlungsbeschluss. In der Summe schüttet E.ON damit rund 1,49 Milliarden Euro an seine Aktionäre aus.
Investitionsoffensive bis 2030
Der Blick nach vorn ist ehrgeizig. Für den Zeitraum 2026 bis 2030 plant E.ON Investitionen von rund 48 Milliarden Euro – eine spürbare Steigerung gegenüber dem vorherigen Fünfjahresplan, der noch 43 Milliarden Euro vorsah. Das Kapital soll in den Ausbau der europäischen Energieinfrastruktur und den Übergang zu erneuerbaren Energien fließen.
Bis 2030 peilt E.ON ein bereinigtes EBITDA von rund 13 Milliarden Euro an, der bereinigte Konzernüberschuss soll auf etwa 3,8 Milliarden Euro steigen. Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Unternehmen allerdings mit einem vorübergehenden Rückgang: Das bereinigte EBITDA wird zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro erwartet, der Konzernüberschuss zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Euro. Hintergrund sind temporäre regulatorische Effekte im Netzgeschäft, die ab 2026 greifen.
Die Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mit einem Plus von rund 49 Prozent deutlich erholt und notiert damit klar über ihren gleitenden Durchschnittswerten. Mit Blick auf die anstehende Hauptversammlung und die bestätigte Dividende dürfte das Papier vorerst gut unterstützt bleiben.
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