E.ON-Aktie: Bereit für den Befreiungsschlag?

Die E.ON-Aktie findet nach deutlichem Kursrückgang Halt an der langfristigen 200-Tage-Linie und zeigt erste bullische Signale.

Auf einen Blick:
  • Kursstabilisierung an wichtiger Unterstützungszone
  • Hammer-Kerze deutet auf Trendwende hin
  • Widerstand bei 50-Tage-Linie im Fokus
  • Risiko eines Verkaufssignals unter 17,65 Euro

Die E.ON-Aktie befindet sich nach einer gesunden Korrekturphase in einem spannenden charttechnischen Bereich. Vom Mehrjahreshoch bei 20,39 Euro im März korrigierte das Papier in der Spitze um mehr als 15 Prozent, kann sich nun bei einer wichtigen Unterstützungszone aber wieder stabilisieren.

200-Tage-Linie als Auffangzone

Konkret geht es dabei um die 200-Tage-Linie (SMA200), die einen langfristigen Support bietet und seit Februar 2025 nicht mehr nachhaltig durchbrochen wurde. Am Mittwoch setzte der Kurs auf der gleitenden Durchschnittslinie auf, drehte dann aber wieder nach oben und schloss nahe dem Eröffnungs- und Tageshöchstkurs.

EON Aktie Chart

Die Folge war eine Hammer-Kerze, die in einer Abwärtsphase oftmals einen Wendepunkt darstellt. Und die Kursmuster der vergangenen Tage untermauern dieses bullische Szenario. Am Donnerstag stieg die Aktie um mehr als 2 Prozent und auch am Freitag notiert sie leicht im Plus.

Wie geht es für die E.ON-Aktie weiter?

Auf der Oberseite rücken nun die kurzfristige Abwärtstrendlinie und die 50-Tage-Linie (SMA50) zwischen 18,21 und 18,32 Euro in den Fokus. Bricht der Kurs an dieser Stelle nach oben aus, wäre die Korrektur beendet. Dies würde den Weg freimachen für das mittlere Analysten-Kursziel von 20,04 Euro. Optimistische Banken sehen das Potenzial sogar bei bis zu 24,00 Euro.

Schließt E.ON auf Tagesbasis unter 17,65 EUR, wird ein technisches Verkaufssignal ausgelöst. In diesem Fall droht ein direktes Absinken auf die 200-Tage-Linie bei rund 17,36 Euro, wo mit zunehmendem institutionellen Kaufinteresse zu rechnen ist.

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