E.ON Aktie: 4,3 Milliarden Kapitalmarkt-Aufnahme seit Januar

E.ON nimmt 1,3 Milliarden Euro mit zwei grünen Anleihen auf und treibt mit der OVO-Übernahme das Wachstum voran.

Auf einen Blick:
  • Zwei grüne Anleihen emittiert
  • Erlöse für EU-Taxonomie-Projekte
  • Übernahme von OVO angekündigt
  • Aktie notiert bei 18,35 Euro

E.ON setzt auf Nachhaltigkeit – und zahlt dafür ordentlich. Der Energiekonzern hat zwei neue Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Euro platziert. Beide Tranchen sind als grüne Finanzinstrumente ausgelegt.

Die erste Tranche über 650 Millionen Euro läuft bis Mai 2031 bei 3,475 Prozent Kupon. Die zweite, ebenfalls über 650 Millionen Euro, hat eine Laufzeit bis Mai 2036 und rentiert mit 4,053 Prozent. Die Erlöse fließen in Projekte nach EU-Taxonomie.

Klimafreundlicher Schuldenberg

Seit Jahresbeginn hat E.ON insgesamt 4,3 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Über 70 Prozent davon entfallen auf grüne Instrumente. Zudem konnte der Konzern 1,4 Milliarden Euro außerhalb des klassischen Eurobond-Marktes akquirieren, wie CFO Nadia Jakobi betonte.

Die Emission ist Teil einer Strategie, die auf erneuerbare Infrastrukturen setzt. Das Management will die Energiewende finanzieren und die Bilanz zugleich diversifizieren.

OVO als nächster Schritt

Parallel zum Kapitalmarktgeschäft treibt E.ON das operative Wachstum voran. Der Konzern hat den Kauf des britischen Energieversorgers OVO angekündigt. Rund vier Millionen Kunden kommen hinzu, die Marktpräsenz in Großbritannien wächst deutlich.

Das kombinierte Unternehmen will digitale Kundenmodelle und Smart Meter ausbauen. Künftig betreibt E.ON rund sieben Millionen intelligente Zähler. Der Abschluss der Übernahme ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant. Die britische Wettbewerbsbehörde prüft den Deal noch.

Marktlage mit Fragezeichen

Die Aktie notierte am Freitag bei 18,35 Euro, ein Minus von 1,29 Prozent. Seit Jahresbeginn steht das Papier mit plus 11,55 Prozent im Plus. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 20,30 Euro beträgt 9,61 Prozent. Der RSI von 48 signalisiert eine neutrale Lage.

Für die kommende Woche bleibt das Umfeld von Energiewerteln angespannt. Debatten über Gasspeicherstände und die CO₂-Bepreisung im EU-Emissionshandel belasten die Stimmung. E.ON muss zeigen, dass die grüne Finanzierungsoffensive auch operative Gewinne liefert. Die OVO-Integration wird dabei zum ersten Test.

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